Mittwoch, 27. Juni 2012

China geht ein Licht auf!

„Chinas Männern gehen die Frauen aus“ 

titelte gestern Welt Online und weiter „mit der Einkind-Politik sind Jungen als Erstgeborene lange bevorzugt worden. Mädchen galten als unerwünscht“.
Und jetzt haben sie den Salat, die Chinesen, und es zeigt sich mal wieder, was passiert wenn der Mensch glaubt, in die Schöpfung eingreifen zu müssen:
Eigentlich wollten die Chinesen nur ihre hohe Geburtenrate etwas eindämmen und damit die "Überbevölkerung" des Landes in den Griff bekommen. Sie führten per Gesetz die sog. Ein-Kind-Politik ein.
Doch die "modernen" Kommunisten hatten das „traditionelle “ China nicht auf der Rechnung.

In China – wie auch in vielen anderen asiatischen Ländern – waren die Jungen schon immer mehr wert als ein Mädchen. Wenn man also nur noch ein Kind bekommen durfte, sollte es doch zumindest ein Junge sein – denn nur ein Junge war Garant für den Fortbestand der Familie.
Mädchen wurden abgetrieben und hatten keine Chance, geboren zu werden. Schon vor Jahren konnte man in diversen Zeitungen lesen, dass China auf eine Katastrophe zusteuere – aber niemand wollte darauf hören, weil der wirtschaftliche Erfolg auf die Menschen wie eine Droge wirkte.
 Aber jetzt ist es offensichtlich:
100 Frauen stehen 129 Männer gegenüber.
In der Generation der unter 30-jährigen gibt es bereits 20 Millionen mehr Männer als Frauen.  Ein riesiges Problem, das jetzt auch die Regierung aufschreckt, denn Harmonie und Stabilität im Land sind in Gefahr.
Die große Freude über die Geburt des ersehnten Jungen kehrt sich ins Gegenteil, wenn diese Jungen nun keine Frau finden und die Familie auf diese Weise „ausstirbt“.
Hinzu kommt, dass gerade bei den jungen Männern, die keine Frau finden ein hohes Aggressionspotential festgestellt wurde.
In den reichen Städten ist das Problem noch nicht so groß,  da die Männer in der Stadt mit den üblichen Statussymbolen beeindrucken und so auch die Mädchen vom Land eine „gute Partie“ machen können. Zurück bleiben die armen Jungesellen, die zudem auch meist ihre Eltern versorgen müssen und nicht so einfach in die Städte ziehen können.

Es zeigt sich, dass die Politik der Einkindfamilie, die von der kommunistischen Führung lange als Erfolg dargestellt wurde, zu einer Kettenreaktion führte, die eben passiert, wenn der Mensch sich als der „wahre Schöpfer“ sieht: schnell kippende Alterspyramide, weniger Arbeitskräfte, Überfluss an Schulen und Kindergärten auf der einen Seite, und zunehmend Frauenhandel, Kidnapping, Sexualverbrechen auf der anderen.

China braucht also dringend Hilfe von außen – und hier könnte Deutschland wahren Segen bringen.
Wie wir ja in den letzten Tagen eifrig diskutiert haben, gibt es in Deutschland eine Menge Kampfemanzen, denen die Abtreibungsgegner doch ein großer Dorn im Auge sind. Lautstark haben sie die Bahn angegriffen, dass sie den Teilnehmern des „Marsches für das Leben“ Sonderpreise für die Anreise nach Berlin gewährt.

Ich denke, die Bahn sollte ihr Angebot erweitern und diesen besserwissenden Kampfemanzen ein verbilligtes Ticket mit der Transsibirischen Eisenbahn bis Peking anbieten: Hier können die Damen dann hautnah erleben, was passiert, wenn Kinder ermordet werden, weil der „Bedarf gedeckt ist“. Sie könnten dort einen tatkräftigen solidarischen Beitrag leisten, arme chinesische Männer heiraten, deren Familien versorgen und Mädchen zur Welt bringen .....



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.