Samstag, 30. Juni 2012

Das Thema ist zu wichtig ...

... um in der Blogozese ganz schnell wieder nach unten durchzurutschen.


Jobo 72 hat vor einigen Tagen das Thema "Beschneidungsverbot" zweimal aufgegriffen. Inzwischen ist sein Artikel auch bei kath.net erschienen. Thermometer hat gestern mit einem großartigen Artikel dazu nachgelegt, der uns aufzeigt wie wichtig es auch für uns Katholiken ist, gegen diesen Eingriff in die Religionsfreiheit zu argumentieren. 
Deshalb stellen wir heute den Text des Forums Deutscher Katholiken nochmals auf unseren Blog...
und wir denken, es wäre gut, wenn das über die Wochen verteilt immer mal wieder auf einem Blog erscheint, um die Sache am "köcheln" zu halten und um uns selbst zu sensibilisieren, was demnächst noch so alles auf der politischen Agenda auftauchen könnte.

Gefährdung der Religionsfreiheit
Gefährdungen der Religionsfreiheit durch die Rechtssprechung nachgeordneter Gerichte sieht das „Forum Deutscher Katholiken“.
Die Vereinigung bezieht sich auf den Fall einer in lesbischer Lebensgemeinschaft stehenden Erzieherin in Neu-Ulm und die Kriminalisierung der bei Juden und Muslimen vorgeschriebenen Beschneidung männlicher Säuglinge . Wenn die katholische Kirche gezwungen werden soll, in ihren Einrichtungen Kinder der Erziehung durch eine Frau auszusetzen, die im Gegensatz zur kirchlichen Grundordnung steht, so greift damit der Staat in den Kernbereich kirchlichen Auftrages ein. Und auch Christen seien von der Entscheidung des Landgerichts Köln zur Beschneidung betroffen. Denn das Landgericht habe in der Urteilsbegründung ausgeführt, die Beschneidung sei deshalb kriminell, weil sie in das Selbstbestimmungsrecht des Kindes eingreife, das später selbst entscheiden können müsse, welcher Religion es annehme oder nicht. Dann werde wohl die Kindertaufe entsprechend unter Strafe gestellt. „Körperverletzung werde es wohl nicht sein, aber Juristen werden schon irgendeine Strafvorschrift finden, unter die sie die Taufe eines Kindes subsumieren können“, meinte der Sprecher des Forums. Er zeigt sich nicht nur verwundert darüber, wie das bislang unbestrittene Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und Religionsgemeinschaften, das immerhin in Artikel 140 des Grundgesetzes verankert sei, nun angefochten werde.
Prof. Dr. Hubert Gindert,
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken



Inzwischen hat die "Achse des Guten" ein paar Stimmen aus dem Ausland gesammelt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.