Freitag, 22. Juni 2012

Ein Blick in die Zukunft.


„Raumschiff Orion“, „Raumschiff Enterprise“, „Starwars“: 
All diese Kultfilme aus den 60ern/70ern, die zeigen, wie wir uns damals die Zukunft vorgestellt haben sind Schnee von gestern.

Wie’s wirklich wird, ist zur Zeit in einer 3-teiligen Serie des RBB zu sehen, die vom Hamburger Stadtradio 90,3 initiiert wurde und bereits 2006 vom NDR ausgestrahlt wurde.

Freiwillige haben sich in dieser Serie auf eine Zeitreise begeben, die zeigt, wie es in Deutschland aussehen wird, wenn wir uns von den Grünen weiter ideologisieren lassen und unsere Ansprüche runterschrauben, damit die leichter regieren können.


Es ist wirklich lustig zu beobachten, mit welchen Gemeinheiten sich unsere Nachkommen wieder herumplagen müssen, wenn alle Ziele erreicht sind, alle Flughäfen geschlossen sind, die Autobahnen den Protestierern Platz machen mussten, Stromleitungen wegen des heiligen St. Florian nicht verlegt werden konnten, usw. Die Industrie ist unter diesen Bedingungen natürlich längst nach Asien weitergewandert und deshalb müssen sich die Deutschen wieder überlegen, wie man wohl ein Feuer anzündet, Holzhacken gehört zur täglichen Arbeit und Pommes rot-weiß, einen Big Mac oder Spaghetti wird man bald nur noch aus Erzählungen der „Alten“ kennen. Dass es mal so unwichtige Dinge wie "Muckibuden" gab oder dass man einfach so kilometerweit durch die Gegend lief, um sich die angegessenen "Pölsterchen" abzutrainieren, wird man als Legenden abtun. Und die Alten werden viel zu erzählen haben. Denn ohne Strom sind die komischen Kisten genannt Fernseher oder Radio wertlos geworden. Lesen und Schreiben hat man wegen der Kuschelpädagogik auch nicht mehr so gerne gelernt, so dass es irgendwann keiner mehr richtig konnte. Ein romantisches Leben also, ohne Strom, Dusche und Heizung, dafür mit einer großen Portion Abenteuer und viel harter Arbeit: Brot backen, Feuer machen und Schweine und Hühner versorgen.

Spannend zu beobachten wird das alles sein. Denn wir von der Zivilisation „Verwöhnten“ können uns ja ein solches romantisches Leben gar nicht vorstellen.
Deshalb wird es ja auch jetzt wieder im Fernsehen gezeigt:  Am 17. Juni gab's die erste Folge, am 24.6. und 1.7. laufen die Fortsetzungen. Natürlich ist die Serie getarnt und um die Menschen nicht zu erschrecken, hat man sie

„Leben wie 1806“ 

genannt – also 200 Jahre zurück verlegt. Das ist aber ein übler Trick der Grünen, denn man will damit die Sehnsucht nach der guten alten Zeit wecken und es den Menschen leichter machen, sich peu à peu an die neuen / alten Zustände zu gewöhnen.

4 Kommentare:

  1. Verehrte Frau Cinderella,
    seien Sie froh,daß die Ausbildung der Kinderspione bei uns noch in den Kinderschuhen steckt, Sie wären sonst eine sichere Kandidatin - nein nicht für´s Dschungelcamp -sondern für obligatorische Umerziehungsmaßnahmen in einem geschlossenen Umfeld.

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  2. Da sag ich doch einfach mal:
    keine Gefahr, die Kinder meiner Nachbarn sind im katholischen Kindergarten und die anderen beiden, die noch zu klein dafür sind, werden von ihren Müttern großgezogen.
    In Bayern ist eben die Welt noch weitgehend in Ordnung ...

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  3. Ich war heute beim Kaffeetrinken mit älteren Herrschaften.
    Einerseits ging das Gespräch um die böse, böse Industrie, die Klimaerwärumung und die Zunahme der Allergien durch die Umweltverschmutzung, halt darum was "man" heutzutage so meint.
    Daruf wendete sich das Gespräch der guten, alten zeit, ohne die böse, böse Industrie zu und, da die Leute das alles noch selber erlebt haben, waren wir uns allerdings schnell einig, soooo gut war das früher nun auch wieder nicht.
    Mit dem Essen was gerade gewachsen ist, den Waschtagen an den Waschkesseln, dem Kohleschleppen und Holzhacken und den kratzigen Wollsocken im Winter, gnaz zu schweigen von all diesen dramatischne Krankheitsverläufen, ohne die bösen, bösen Antibiotika und Impfstoffe....
    Es mag ein Abenteuer sein, mal einige Wochen lang in freier Wildbahn nach Pfadfinderart zu leben.
    Ich stell mir das lustig vor, aber auf Dauer und gerade dann, wenn das Wetter mies ist, und man sich die ersten Infektionen geholt hat, ist man doch froh über die Segnungen der Technik.

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  4. Oh ja, die Waschmaschinen ... das Werkzeug, das die Emanzipation der Frau und ihre Berufstätigkeit außer Haus überhaupt erst möglich gemacht hat. Ich stelle mir gerade einige von diesen grünen Superemanzen schwitzend am Waschkessel vor. Es sei ihnen gegönnt ...

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