Donnerstag, 28. Juni 2012

Was die Italiener schon vor dem Spiel besser gemacht haben


Cesare Prandelli, der italienische Trainer ist in der Nacht von Sonntag auf Montag in ein kleines Kloster nahe dem italienischen Quartier gepilgert.  11 Kilometer, zu Fuß! Das italienische Team hatte gegen England im Viertelfinale gewonnen und und Prandelli pilgerte nach der Rückkehr aus Kiew bei Nacht und Nebel von Krakau ins Kloster Bielany, das von Mönchen des italienischen Camaldolesi-Ordens geführt wird. Er betete dort in der Kirche, sprach mit den Mönchen und dankte Gott, dass das Team das Halbfinale erreicht hat.
Erstaunlich ist allerdings, wie die deutschen Medien mit dem Pilgern ins Kloster umgingen. Wenn man die einzelnen Artikel durchliest, stolpert man über Formulierungen wie "Verrücktheit", "Kuriosität", andererseits wird es aber überall erwähnt (Focus, Spiegel, Zeit-Online, Bild-Online usw.) 

Und wir erinnern uns, das deutsche Team versuchte es mit sog. „Glücksarmbändern“. Immerhin hat das bis ins Halbfinale gereicht.

Mehr sage ich dazu erstmal nicht!...
Aber es erklärt einiges.


... und das war jetzt unser letzter Fußballartikel - zumindest bis zur WM in zwei Jahren.


Und ich freu mich, wenn die Italiener Europameister werden!!

2 Kommentare:

  1. Schön erkannt und formuliert. Offenbar gibt es Menschen, die sich ihren frommen Kinderglauben erhalten haben und selbst um ein Sieg beim Fußball beten. Ja, wie denken wir darüber? Wenn Kölner Spieler zur Schwarzen Muttergottes in die Kupfergasse gehen um eine Kerze anzuzünden, - wir rümpfen die Nase, oder? Glaube oder Aberglaube. Gott alleine kennt unser Herz.

    AntwortenLöschen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.