Samstag, 21. Juli 2012

Los Sommerlochos – Teil 2

14.7.: Der Donaukurier will Karriere machen – als neues Süddeutsches Antikirchenblatt. Deshalb gibt’s hier hin- und wieder mal ein bisschen Antikirchenpropaganda. Diesmal darf sich eine Wiederverheirate Geschiedene ausweinen, die von der bösen Kirche nicht als Erzieherin eingestellt wird. Natürlich Anonym erzählt sie, „dass sie sicher längst verbrannt worden wäre, wenn sie im Mittelalter gelebt hätte“. Und diese Frau mit so geringem Wissen über die Kirche meint aber, sie könnte Kinder im christlichen Glauben erziehen ...
14.7.: Der Tagesspiegel musste die Titanic-Affäre auch noch mal kommentarmäßig aufwärmen. Er hätte es besser gelassen. Es war nur peinlich.
15.7.: WOn-Korrespondent Paul Badde berichtet aus dem Intrigantenstadl „Vatikan“: Eifersucht und Missgunst als wahrer Hintergrund der Vatileaks-Affäre?
16.7.: Der Fettnapf der Woche gebührt dem FDP-Politiker und Menschenrechtsbeauftragten Markus Löning. Er hat auf seiner Facebook-Seite alle Gläubigen als „dumm“ bezeichnet und dadurch nur gezeigt, dass die hellsten Köpfe offensichtlich nicht mehr in die Politik gehen.
Wenn man – wie ich ein paar Jahre SPON-Forum hinter sich hat, könnte man vermuten, dass der Herr Löning einem Mitglied des Linken-Callcenters die Phrasendreschmaschine geklaut hat – weil er auch mal „modern“ sein wollte. 

17.7.: Unser Held der Woche ist der Predigtgärtner. Man könnte meinen, er hat zur Zeit einen Riesenspaß daran, die Kampfemanzen auf seine Seite zu locken. Tapfer, wie er all diese Kommentare erträgt und unbeirrt weitermacht. Wir haben uns entschlossen, die Altar-Amazonen und Wisiniki-Kampfhennen aus unserem Kommentarbereich auszusperren. Deshalb: Chapeau, Predigtgärtner!
17.7.: Neues vom Dialogprozess: Es gibt ihn nicht mehr! 
Wie aus einer Pressemeldung des Erzbistums München hervorgeht, wird in diesem Jahr ein Gesprächsforum "Im Heute Glauben" in Hannover stattfinden. Das Gesprächsforum ist als Fortsetzung des Dialogprozesses in Mannheim 2011 gedacht. Teilnehmer aus dem Erzbistum sind die gleichen, wie im letzten Jahr. Wir dürfen also jetzt schon voraussehen, was uns da im September aufgetischt wird: "Alter Wein in neuen Schläuchen", in Anlehnung an das Wort unseres Herrn.  Wohl bekomm's!
18.7.: Das "sinkende Schiff" scheint sich zum Sommerlochfüller auszuwachsen. Zeitschriften, Zeitungen, aber auch Interna-Medien greifen nach dem Rettungsring "Titanic" und wissen täglich mehr, aber nix Neues. Fakt ist, dass 160 Beschwerden beim Presserat eingegangen sind und dass die Titanic wohl eine Gegenklage einreichen wird. Wer das wohl sponsort? Fanta? Möglich wärs, denn so viel kostenlose Werbung kriegen die auch so schnell nicht wieder.
19.7.: SPOn meldet heute ganz erschrocken, dass zum August 2013 die erforderlichen garantierten KiTa-Plätze nicht zur Verfügung stehen werden. "Es gibt nicht genügend Kitas, nicht ausreichend Erzieher und vor allem kein Geld. Dementsprechend düster sind die Vorahnungen: Im kommenden Jahr drohen kritische Fernsehbilder von schlimmen Zuständen, denn man wird versuchen, die Qualitätsansprüche herunterzuschrauben." 
Ja wer hätte das gedacht: Die Luft-Hoheit über die Kinderbetten ist mit Anstrengungen verbunden. Man muss Kitas bauen, Erzieher ausbilden und finanzielle Mittel bereitstellen. Vor der Erziehung zum staatsgläubigen Sozialisten sind also Hürden aufgetaucht, die nicht so leicht zu überwinden sind. Boris Palmer, der "Jungstar" der Grünen und Bürgermeister von Tübingen, drückt es dann so aus: Wir werden den Termin für den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wohl verschieben müssen.
Glückliche Kinder! Denn sie werden die künftige Elite sein! Auch wenn das die Eltern heute noch anders sehen. Denn für die Kinder ist es ein großes Glück von staatlicher Frühindoktrination verschont worden zu sein. 
20.7.: Das Sommerloch trifft nun auch den SPON. Und zwar so sehr, dass er ganz tief in die Mottenkiste greifen muss. Der Fall Williamson wird neu aufgerollt. Klar dass die Antikirchentruppe aus Hamburg diese Gelegenheit nicht vorbeiziehen lässt, um den Papst erneut in die Sache mit hineinzuziehen. Hoffentlich kommt der Sommer bald. Dann werden auch die Hamburger Schreiberlinge lieber eisessend an der Alster sitzen, anstatt sich an 3 Jahre alten Geschichten aufwärmen zu müssen.

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