Sonntag, 22. Juli 2012

Los Wochos

Bücher für die Ferienzeit


Da schließen wir uns doch gerne "Pulchra ut Luna" an, als "Los Wochos-Aktion" katholische Bücher für die Urlaubszeit zu empfehlen.
Natürlich könnte ich zuerst mein Lieblingsbuch "Worauf warten wir?" von Notker Wolf empfehlen. Aber da regt man sich nur auf und das will ja niemand im Urlaub.

Deshalb hier ein paar "Leichte Kost-"Tips. Bücher, die man immer zwischendurch mal aus der Hand legen kann, denn im Urlaub gibt's ja auch viele andere Dinge zu tun.
Da ist natürlich Wilhelm Imkamps "Fit für die Ewigkeit", das in gewohnter Imkamp-Sprache die Lesungen des Evangeliums erklärt.
Schön zum Lesen und Vorlesen sind die Märchensammlungen von Heinrich Dickerhoff, z.B. "Trau Deiner Sehnsucht mehr als Deiner Verzweiflung". Mit Märchen aus aller Welt, die nicht jeder kennt. Heinrich Dickerhoff ist katholischer Theologe und Präsident der Europäischen Märchengesellschaft. Er möchte mit seinen Büchern aufzeigen, wie der Glaube hilft, sich selbst und das eigene Leben zu verstehen.

Ausreichend für 28 Tage Ferien ist Anselm Bilgris "Stundenbuch eines weltlichen Mönchs" - eine geistliche Kur sozusagen mit Texten für Morgen, Mittag, Abend und Schlafengehen. Darin findet sich z.B. der "Anti-Stress-Brief", den Bernhard von Clairvaux an seinen ehemaligen Mönch, Papst Eugen III. geschrieben hat oder Mutter Teresas "Trotzdem"-Gebet.
Auf Entdeckungsreise schickt uns Fritz Fenzl mit seinem Buch "Magische Orte in Bayern". Man stellt erstmal fest, dass es meistens heilige Orte sind, Kirchen und Klöster, aber auch mal eine Autobahnkirche oder vorchristliche Kultstätten, die zeigen, dass der alte Glaube vom neuen abgelöst, aber nicht gewaltsam "übergestülpt" wurde. Wer in Bayern Urlaub macht, kann mit Hilfe dieses Buches Dinge entdecken, die man sonst gar nicht sieht. Fenzl ist katholischer Religionslehrer und die Kirche hat bei ihm schon ein Auge drauf, dass er mit seinen Büchern nicht in die Esoterik abdriftet.
Für die Ferien vom Alltag ist das Buch "Im Rhythmus der Mönche" gedacht. Hier gibt es einen besinnlichen Text für jeden Tag des Jahres, verfasst von ganz alten bis ganz jungen Benediktinern.


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