Montag, 30. Juli 2012

Lutherjahr und Käsefrauen

es war ja klar, es dräute schon seit langem am Horizont und es rückt immer näher.
Nein, nicht der große Crash und auch nicht die nächste Kirchenspaltung in Deutschland,
Nein, groß gefeiert werden soll die erste große Kirchenspaltung auf deutschem Boden, wobei man sich schon fragt, warum sowas denn bitte schön groß gefeiert werden soll??
Auf jeden Fall ist  die allseits bekannte Pillenverehrerin M. Käsefrau, pardon Käßman, schon vor längerem zur Sonderbeauftragten der EKD ernannt worden.
In dieser Eigenschaft fordert sie mal wieder, gähn, langweil die allseitsbekannten Unmöglichkeiten.
Pater Hagenkord, der Leiter der deutschsprachigen Sektion von Radio Vatikan hat auf seinem Blog eine so geniale Antwort darauf gegegeben, das man dem eigentlich nix mehr hinzufügen soll und kann.
Eine Bemerkung noch.




Da feiert die EKD, was ihr gutes Recht ist, dass sie vor 500 Jahren aus dem Haus "katholische Kirche" ausgezogen sind.
Vielleicht lässt sich die Kirche mit einer Familie vergleichen.
Diese Familie bewohnt ein Haus, das im Laufe der Zeit, abgewohnt wurde und in dem auch sonst, wie das halt so geschieht, einiges zu Bruch gegangen ist.
Ich meine und das ist eine Metapher die mir immer hilft, sie ist ein Haus in dem gewohnt wird,  die Kirche, kein Museum.
Es gibt nun Familienmitglieder die sagen "ich will mein eigenes Leben leben, macht ihr euren Kram alleine!" und in die Welt hinausziehen (auch das ist durchaus ihr gutes Recht).
Andere beschließen, da zu bleiben und sich an den notwendigen Reparaturen zu beteiligen.
Andere packen auch ihr Bündel, sind aber doch wieder  zur Stelle, wenn es gilt, Wände zu tapezieren bzw. die alten Leitungen zu erneuern und dergl. und sehen dabei ein, das ihr Zorn aufs Elternhaus ungerecht war.

Die EKD gehört m.E zur ersten Kategorie, ausgezogen und immer noch voller Zorn.  Immer bereit die vergilbten katholischen Tapeten  zu monieren, aber dass die eigenen Tapeten auch nicht besser sind, das steht nicht zur Debatte.
Ja und welche Geste erwartet sich die EKD?
Unser Haus steht immer offen, für alle, die wollen und Papst Benedikt hat das im Fall der Anglikaner und der Pius sehr klar werden lassen.
Aber das wir nun alle evangelisch werden, das kann doch keiner ernsthaft wollen.

Um im Bild des Hauses zu bleiben, den Auszug verstehen tun wir schon, aber selber ausziehen, das geht nicht, helfende Hände beim Renovieren sind immer willkommen und über alte Missverständnisse reden, in der Hoffnung,  die aus der Welt zu schaffen, tun wir auch gerne.


Aber abreißen tun wir das Haus nicht, geht auch gar nicht, ist bekanntlich aus ewigem Stein.



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