Dienstag, 14. August 2012

Auf Kräutersuche in der City ...

... ganz schön anstrengend kann es zuweil werden, wenn man ausgerechnet in der Mittagszeit zum Viktualienmarkt kommt - auf der Suche nach Kräutern oder schon fertig gebundenen Kräuterbuschen. Die gibt es zwar an einigen Ständen, aber offensichtlich haben die Standlbesitzer, die diese Buschen fleißig zusammenbinden überhaupt keine Ahnung, was in diese Buschen hineingehört oder dass es verschiedene vorgeschriebene Zahlen für die Kräuterbuschen gibt. Erster Stand: "Wunderschöner Strauß! Was ist denn da drin?" "Das weiß ich nicht!" Na gut, ein paar habe ich selbst erkannt. Nächste Frage: "Wieviele verschiedene sind denn drin?" "Das weiß ich nicht, ich habe sie einfach so zusammengebunden...." Aua. Na gut, Strauß erst mal mitgenommen. Was man hat, das hat man. Nächster Stand: Noch schönerer, bunterer Strauß, sogar mit Blumen. Aber die wichtigsten Kräuter fehlern. Frage nach der Anzahl: "17!" Donnerwetter, sie weiß es wenigstens.
Aber 17er Sträuße geht nun mal gar nicht... Dann erzählt sie mir auch noch, dort sei Echinacea drin. Also das gehört ja nun gar nicht da rein. Trotzdem Strauß mitgenommen. Es wird wohl eine Riesenarbeit werden, heute abend aus zwei Sträußen einen zu machen, bei dem alles stimmt.
Der Besuch auf dem Viktualienmarkt wird bei mir immer mit einem Besuch in Heilig Geist abgeschlossen. Doch diesmal: Kirche zu und nur ein kleiner Baustelleneingang. Also doch lieber draußen bleiben. Aber der Gedanke, der Pfarrer Schießler wird doch nicht dort etwa ... einen Volksaltar aufbauen und die Kommunionbänke rausreißen lassen ... also besser nicht gucken, dann muss man sich an so einem schönen Tag auch nicht ärgern. Und weiter nach St. Peter. Doch heute ist Dienstag und da ist "wegen Reinigungsarbeiten bis 16:30 geschlossen". So ein Pech. Deshalb weiter zur Theatinerkirche. Die liegt zwar nicht auf dem Weg, aber ein Besuch dort ist immer sehr erbaulich.
Was für eine Freude:



Wunderschön ist auch, dass es in St. Kajetan vor den Beichtstühlen jetzt Kniebänke gibt, so dass man vor der Beichte knien und beten kann. Das ist entweder relativ neu oder es ist mir bei den letzten Besuchen gar nicht aufgefallen ... eine gute Idee, vielleicht auch für die anderen Kirchen?

So gestärkt bin ich dann sofort raus aus der Stadt und Richtung Land weitergefahren. Gott sei Dank war die Parkplatzbegrenzung innerhalb des Neubaugebietes, wo ich letztes Jahr die Kamillen gefunden habe, noch nicht abgemäht oder "verschönt" worden, so dass es noch genügend Kamillen gab.
Jetzt kanns losgehen mit dem Strauß binden .... der mich dann, wenn er geweiht ist, durch's Jahr begleiten wird.

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