Freitag, 24. August 2012

Die Grünen oder Schuld sind immer die anderen

Es gibt einfach so Sätze da nickt jeder, die sind sozusagen Grundaxiome der modernen Gesellschaft und deren Ventilieren zeigt das Maß der kritischen Intelligenz, welche der Sprecher besitzt.
Dummerweise widersprechen sich diese Grundaxiome oft diametral, aber was so ein richtig moderner Mensch ist, dem ist das egal.
Einer dieser Sätze lautet "Es gibt viel zu viel Hunger auf der Welt und daran Schuld ist, dass es zu wenig zu essen gibt"
Ein anderer dieser Sätze lautet: "es gibt viel zu viel Ackerflächen auf dieser Welt und es wird viel zu viel Getreide erzeugt und es ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen gut und  richtig, wenn aus all dem überflüssigen Getreide Sprit gemacht wird"
Die Details sind vielschichtig.
Aber es zeichnet m.E. den Menschen aus, dass er irrt, oder anders gesagt, es ist menschlich, dass man erst hinterher schlau ist.
Unsere Welt neigt dazu, von Führungskräften, egal ob in Politik, Wirtschaft oder Kirche zu erwarten, dass die schon vorher schlau sind und falls es sich dann doch herausstellt sind auch nur Menschen, die wie alle anderen, bei dem Versuch den Eiertanz zwischen den oben erwähnten Grundaxiomen kürmäßig vorzuführen, auf die Schnauze gefallen sind., bleibt nur eines lautstarke, öffentliche Verurteilung mit der Forderung nach sofortigem Rücktritt.
Bevor ich zum eigentlichen Thema komme sei mir der Hinweis erlaubt, das mich ganz persönlich freuen würde, wenn einer der Mist gebaut habenden Großkopferten, mal das tun würde (bzw. man es  ihm erlauben  würde zu tun) was man den Kindern beibringt, und Grundkomponente jeder anständigen Reue ist, nämlich aus den Fehlern zu lernen und die Suppe auszulöffeln, die man sich eingebrockt hat.
Es gibt Mitglieder einer einzigen Partei, die es via lautem Geschrei immer wieder schaffen, alles zu chaotisieren, die die Grundüberzeugung wechseln wie das berühmte Hemd, und die trotzdem in den Augen der Öffentlichkeit absolut fehlerlos sind.
Jan Fleischhauer bringt es an einem Beispiel meisterhaft auf den Punkt.
Ein Zitat daraus, das unsere Leser animieren soll, den Link anzuklicken:
 Wenn es ein Ritterkreuz für notorische Selbstgerechtigkeit gäbe, die amtierende Fraktionschefin der Grünen hätte beste Aussicht, dieses verliehen zu bekommen.
Und hier der wärmstens empfohlene Link:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/irrweg-biosprit-gruenen-tragen-verantwortung-fuer-debakel-a-851607.html

3 Kommentare:

  1. Einer dieser Sätze lautet "Es gibt viel zu viel Hunger auf der Welt und daran Schuld ist, dass es zu wenig zu essen gibt"

    Dreschen Sie da nicht auf Strohmänner und Pappkameraden ein?
    Es wird nicht eine Mehrproduktion an Lebensmitteln, sondern eine Umverteilung verlangt. Ganz aktuell eine Umverteilung in der Weiterverabeitung landwirtschaftlicher Güter wie Getreide, das jetzt vermehrt zu Biosprit für die erste Welt verarbeitet wird und deswegen den armen Ländern bei den Nahrungsmitteln fehlt.

    Wenn es ein Ritterkreuz für notorische Selbstgerechtigkeit gäbe, die amtierende Fraktionschefin der Grünen hätte beste Aussicht, dieses verliehen zu bekommen.

    Na ja, da ist die römisch-katholische Kirche mit ihrer Hierarchie und ganz vielen Gläubigen auch ganz, ganz vorne mit dabei. Denken Sie nur an die katastrophale "Verarbeitung" des Missbrauchsskandals, der bis heute noch nicht ganz aufgearbeitet, geschweige denn in Prävention für die Zunkunft umgesetzt ist.
    Da wurde ganz, ganz schnell der "Missbrauch mit dem Missbrauch" erfunden, um von der eigenen schweren Schuld abzulenken. Motto: "Haltet den Dieb! Er hat noch mein messer im Rücken!"

    PS: bitte nicht veröffentlichen, ist nur für Sie bestimmt; es würden sich manche Selbstgerechte sonst zu sehr aufregen.

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  2. Lieber anonym Sie wissen ja, wir sind ein katholischer Blog und was Sie geschrieben haben, haben sie geschrieben!
    Ist zwar nicht besonders originell.
    Im übrigen haben Sie die Hexenverbrennung, die Inquisition, die Kreuzzüge und die notorische Unterdrückung der Frauen vergessen.
    Und weil sie es so ansprechen.
    Was mich bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandal am meisten nervt ist, das plötzlich die Zeit nach 1968 zu einer Kopie des viktoriansichen Englands, in der Erinnerung mutiert ist.
    Ich denke doch das sich da fast der ganze Westen und der Osten auch noch vieles, was wider das 6te Gebot geht hat zu Schulden kommen lassen.
    Nicht das ich das in irgendeiner Form gut heißen würde, oder so, aber damals hat man geglaubt in der Entfesselung des Sex läge das Heil.
    Es wäre also an der Zeit da einen Weg der Reue und Umkehr und Buße zu gehen, auch was all die vielen Opfer der sexuellen Revolution angeht, nämlich die vielen abgetriebenen Kinder.
    Und da denke ich versucht die Kirche aktuell einen Weg durchs Dickicht zu bahnen.

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  3. Prinzipiell diskutiere ich sehr gerne, aber immer dieselben Klischees wiederkauen, das würde das Niveau unseres Blogs auf das mittlerweile allgemeine in den MSM übliche Unterwäschen Niveau herunterziehen.
    Und wir würden doch gerne nach oben, Christuswärts! kommen.
    Deshalb bitte ich den Herrn (oder die Dame Anonymus) um Verständnis, das wir es jetzt gut sein lassen mit den Kommentaren.

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