Dienstag, 28. August 2012

Woran man erkennen kann, dass Gott alles vorausweiß

Manchmal hat man (also zumindest ich) ja Zweifel an der Existenz Gottes.
Manchmal hat man den Eindruck, dass der liebe Gott sein Angesicht von uns abgewendet hat und uns so ernst nimmt, dass er uns einfach alleine wurschteln lässt, weil wir ja alle so emanzipiert (kommt  ja eigentlich von ex manu missio =  von der Hand [ des Vaters, des Hausherrn]befreit werden, fortgeschickt werden ) sind und keine schützende, leitende Hand und schon gar nicht die eines Gottes brauchen.
Und dann zeigt er mittels einer Kleinigkeit, dass er alles im Griff hat und immer noch auf uns schaut und alles bereits weiß.
Aktuell fetzt ja die Beschneidungsdiskussion durch alle Blogs und Zeitungen und man (also zumindest ich) fragt sich immer mehr, in welchem Irrenhaus man denn da gelandet ist.
Und da stellt sich heraus, demnächst wird (schon seit ca. einem Jahr geplant) eine Sonderbriefmarke der deutschen Post veröffentlicht, die, oh Wunder, groß ein Bibelzitat ziert.
Diese Zitat lautet:
„Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus“ (Lukas 2, Vers 21)."
Deutlicher kann Gott uns wohl nicht zeigen wie hirnrissig die aktuelle Diskussion ist

3 Kommentare:

  1. Ein schöner Post über die Post :-). Danke dafür.

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  2. Vielleicht sollte man denen, die die Emazipation als solche-egal wovon-für das Nonplusultra menschlicher Entwicklung halten, zu bedenken geben, daß das Wort Emanzipation keineswegs den aktiven Akt einer Selbstbefreiung beschreibt sondern den des passiven Freigelassenwerdens- nämlich eines Sklaven oder eines erwachsen gewordenen Kindes aus der Obhut des Hausherren und der väterlichen Gewalt- nach einem genau geregelten Ritus.
    Aus der mancipatio ( dem unfreien Dasein) wurd man per manu missio entlassen.Also ex-mancipatio.
    Wohin die so stolz in der Freiheit von allen Werten herumdümpelnden Emanzipierten unserer Zeit entlassen wurden, wäre auch zu ergründen.

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  3. Wie schön, wie tröstlich! Danke!

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