Mittwoch, 19. September 2012

Eine Liebesbeziehung mit Jesus eingehen ...

Es ist etwas untergegangen, in all den aufregenden Tagen rund um den Papstbesuch, aber auch um die beiden Veranstaltungen "Freude am Glauben" oder "Dialogprozess" in Hannover.

In 21 Tagen beginnt das Jahr des Glaubens!

Die Vatikanwebsite wurde inzwischen um eine spanische Variante erweitert, aber eine Deutsche gibt es immer noch nicht.
Ist das ein Zeichen, dass man im Vatikan "Deutschland abgehakt hat?" Vielleicht ist es einfach so:
"Der Glaube ist verdampft"!

Das war das Thema der Predigt von Kardinal Wetter anlässlich des Abschluss-Gottesdienstes zum Frauendreißiger am Fest Kreuzerhöhung.

Er ging in seiner Predigt nicht auf die Dialogiserer ein, die für alles einen "Freispruch" fordern, die bestimmen wollen "wie man Glauben soll". Er ging auch nicht auf die ein, die im Jahr des Glaubens "Event an Event" reihen und meinen sie müssten möglichst viel "veranstalten", damit den Menschen bewusst wird, dass wir jetzt "das Jahr des Glaubens feiern".
Mit dem Verdampfen des Glaubens meinte er uns - jeden einzelnen, der nicht mehr genug betet, weil er nicht mehr daran glaubt, dass die Gebete erhört werden. Viele fürchteten sich, in der Öffentlichkeit oder im Freundeskreis zu ihrem Glauben zu stehen.
Er vermutete, dass das mit ein Grund sei, dass es in der europäischen Verfassung keinen Gottesbezug mehr gibt - und dass fast niemand dagegen protestiert hat, da es es den meisten einfach egal ist.

Kardinal Wetter wies uns darauf hin, dass wir im Jahr des Glaubens einfach wieder mehr Glauben leben sollen. Denn der Glaube ist das Fundament unseres Lebens. Für ihn beginnt der wahre Glaube, wenn wir Jesus wieder als wichtigen Teil in unser Leben lassen, wenn er in unseren Alltag gehört, wenn wir ihn lieben, wie einen Partner, einen guten Freund.

Eine schöne Anregung von Kardinal Wetter für dieses außergewöhnliche Jahr, das am 12. Oktober beginnt.
Greifen wir die Anregung von Kardinal Wetter auf und freuen wir uns daran, eine Liebesbeziehung mit Jesus einzugehen, ihn zu lieben und von ihm wiedergeliebt zu werden. Denn "Schmetterlinge im Bauch" und das Hochgefühl des Verliebtseins trägt uns auch im Grauen Alltag..


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