Freitag, 21. September 2012

Kein Krieg in Freiburg ...

... oder warum ein Salomon dann doch schon mal zu einem von Liebenberg wird. 


Die Verteidigungslinien standen und ganz Freiburg war gerüstet. WOn meldete im "Live-Ticker" am frühen Mittag:
"Freiburg zittert vor muslimischem Wut-Marsch."
Es stand also einiges zu befürchten. Würde es den Muslimen gelingen die grünste Stadt Deutschlands zu erobern?
Die Angst ging um im Hauptquartier von Bürgermeister Salomon und er entschied sich dann doch für die seit 1683 bewährte Methode: Abschreckung und Verbarrikadieren.
Den 800 gemeldeten Demonstranten wurden ebensoviele Polizisten entgegengestellt.
Lt. Focus Online hatte die Stadtverwaltung die Demonstration nur unter strengen Auflagen genehmigt: Es durften keine Transparente mit strafbaren Parolen und keine gefährlichen Gegenstände mitgeführt werden. Zudem gab es ein Vermummungsverbot.

Die Anzahl der Journalisten soll fast so groß gewesen sein, wie beim Besuch des Papstes vor einem Jahr. Nach zwei Stunden konnten Stadt und Polizei aufatmen. Die Eroberung der Stadt war noch einmal gerade so verhindert worden.
Journalisten mittendrin: Hier ist ein Bild aus Freiburg.

Minütlich treffen im "Live-Ticker" von WeltOnline neue Meldungen über gescheiterte "Eroberungsversuche" ein. So konnten die Städte Cuxhaven und Münster ebenfalls verteidigt werden: mit Riesenpolizeiaufgeboten, die dann jeweils 100 Demonstranten erfolgreich "in Schach" hielten.

Die letzte Meldung erreichte uns soeben aus Hannover: Hier wurde zur angemeldeten Demo ein einziger (!) Demonstrant gesichtet. Es handelte sich um den Veranstalter. Für die Verteidigung der Stadt reichten deshalb die 14 (!) anwesenden Journalisten aus. Die Polizei konnte hier ihrem Alltagsgeschäft nachgehen.


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