Donnerstag, 20. September 2012

Los Wochos: Paparazzi + Klatschreporter


haben es aber auch wirklich schwer heutzutage. Kaum hat man mal einen echten Treffer gelandet, z.B. eine englische Prinzessin halbnackt fotografiert oder einer französischen Prinzessin eine Affäre nachgewiesen oder einem deutschen Schlagersänger ein paar uneheliche Kinder ... oder .... usw. Alles was halt die Welt so interessiert und im Internet die Klickraten nach oben treibt.
Man glaubt, man hat ausgesorgt, durch dieses „eine“ Foto oder dieses eine „heiße“ Gerücht.
Doch in neuester Zeit führen solche „Volltreffer“ eher dazu, dass man von den Anwälten der Promis „angegriffen“ wird vielleicht Strafe zahlen oder sogar ins Gefängnis muss. Früher war halt alles besser. Seufz ...


Da wundert es uns nicht, dass die Bunten Blätter anfangen, die Prominenten vergangener Zeiten „nach oben zu holen“, denn denen darf man ja alles anhängen – sie können ja nicht mehr klagen.
Los ging’s mit den großen Königen, die plötzlich alle homosexuell gewesen sein sollen. Da sie sich sich aber wegen der Umstände nicht mehr "outen" können, hat das eher eine Minderheit interessiert und den Blättern nicht die erhofften Auflagensteigerungen gebracht.

Die Symbole sind eindeutig:
 Eine Hochzeit hat stattgefunden in Galiläa!
Papyrus-Heiratsanzeige, die eindeutig darauf
schließen lässt, dass dieses Paar geheiratet hat.
Da kommt doch das jüngste Gerücht gerade recht: Soeben wurde die Romanze des Jahres aufgedeckt: Eine tiefe innige Liebe vor 2000 Jahren, die in einer Ehe endete. Und die uns einfach verheimlicht wurde: Trautes Heim in Galiläa. Während der kräftige Ehemann Jesus wochenlang unterwegs war, um das Reich Gottes zu verkünden, sorgte die treue Ehefrau Maria Magdalena dafür, dass er es zu hause gemütlich hatte. Sie kümmerte sich um das Haus, wusch, bügelte, kochte, putzte und versorgte die Kinder und wie wir seit neuestem wissen, den Hund und den Hasen.
Alles war eben so, wie es in einer Familie sein sollte.
Maria Magdalena war offensichtlich keine „Jüngerin“ sondern eine Ehefrau, die ihren Ehemann aufrichtig liebte.....* 
Das wird jetzt die Kampfemanzen etwas erschrecken. Denn so hatten die sich das ja eigentlich nicht vorgestellt. 

*Gerade wurde noch in Erfahrung gebracht, dass Jesus ein sehr strenger Hausherr war und auch bestimmte, was auf den Tisch kam...




5 Kommentare:

  1. aber sie hatte was übrig für die novelle cuisine und kochte röische Minestrone,auch wenn sie ihrem Ehemann angeblich nicht mundete----

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    1. wenn der Gatte zu Hause war, kochte sie immer Gefillte Fisch, die von den Fischern Simon und Andreas angeliefert wurden, manchmal backte sie auch Bagel und servierte dazu Stremel-Lachs. Daß die Küche koscher war, ist ja wohl klar.
      Ansonsten hätte sie gern ihre Memoiren geschrieben, aber sie wußte nicht in welcher Schrift.Koptisch- wie nun das ominöse Papyrus- ging gar nicht, weil das zu der Zeit noch in Hieroglyphen geschrieben wurde.

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    2. Vielleicht finden sie doch noch ihre Tagebuch, und dann werden wir lernen, dass ihr Ehemann niemals den Müll runtergebracht und bestimmt werden noch weitere "Untaten" ans Licht kommen.
      Wenn Klatschreporter an so einem Thema erst mal dran sind, wir kennen das ja zur Genüge ...

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  2. Die Gemüsesuppe römische Art gab's nur, wenn der Mann nicht zuhause war. Die Kinder mochten sie nämlich sehr gerne ....

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  3. Bin frustriert
    Ich dache Jesus und Maria von Magdala, hätten wenn schon, eine vorbildliche Ehe geführt.
    Also er bringt den Müll raus und kocht und putzt und sie geht arbeiten, die Kinder kommen zu Oma und Opa bzw zu einem Aupair Mädchen bzw in den Hort.
    Ich meine sorum gibt das ja nix her für die feministische politisch korrekte Theologie.

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