Dienstag, 25. September 2012

Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr OCD

Maria Anna Lindmayr
Bild: Public domain via Wikipedia.de
ist eine der Münchner "Stadtschutzheiligen", die aber nie heilig gesprochen wurde, der Seligsprechungsprozess wurde 1727 eingeleitet und seitdem betet München dafür, dass sie doch noch seliggesprochen wird.

Maria Anna Lindmayr war ein großes Vorbild im Glauben und sie war sich schon früh ihres Weges bewusst, Gott zu dienen und Christus zu folgen. Es dauerte lange, bis sie nach ihrem Eintritt in den Karmeliterorden auch in einem Kloster aufgenommen wurden. Sie gilt als "Retterin der Stadt München": Als die Österreicher im spanischen Erbfolgekrieg die Stadt einnehmen wollten, hatte sie eine Vision, dass die Stadt gerettet würde, wenn sie geloben würden, eine Kirche zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit zu bauen. Dies geschah und die Stadt wurde gerettet. Kurze Zeit später wurde die Kirche gebaut.

Sie wurde am 24. September in München geboren und noch am gleichen Tag in unserer Stadtpfarrkirche St.Peter getauft.  Deshalb wird dieser Tag in St. Peter immer mit einer besonderen heiligen Messe und besonderen Gebeten gefeiert.

Auch heute gab es eine Festmesse mit Musik von Giovanni Battista Casali. Wunderschöne Musik die dem Gedenken an Maria Anna und die beiden Tagesheiligen Rupert und Virgil einen besonderen Rahmen gab.
Nach der Messe hörten wir noch einen Vortrag vom Zelebranten der Messfeier,  Pater Dr. Alexander Nawar über das Gebet. Einfach wunderschön mit vielen tiefen Erkenntnissen.
Den Höhepunkt des Abends bildete aber, wie jedes Jahr, das Gebet in der Taufkapelle von St. Peter, wo eine Gedenktafel für Maria Anna Lindmayr steht. Wir beteten für die Seligsprechung dieser großen Frau, die mit ihrem Leben und ihrem Tun Gottes Nähe bewiesen hat. Gleichzeitig wurde eine Statue des leidenden Heiland geweiht, der bei der Gedächtnistafel steht.

Wie dankbar müssen wir all diesen Menschen sein, die ihr Leben nicht nur in den Dienst Christi gestellt haben, sondern auch immer für die ganze Stadt und alle Menschen hier beteten, weil sie sich der Wirkung und der Kraft der Gebete sicher waren. Sie wirken bis heute.

Was für ein Kontrast ist es dann, nachhause zu kommen und die Tagesschau online abzurufen und dann eine gewisse Frau Grabmeir zu sehen, die zwar behauptet "Kirche zu sein", aber doch in erster Linie nur an sich zu denkt. Wo sind die Gebete für die Kirche, für das Land, für die Menschen oder für die Bischöfe? Wo ist die Demut? Wo ist der Glaube? Nein, diese Leute können nur fordern, fordern, fordern. Denn an Gebeten, Demut und Glauben haben die Medien kein Interesse ...


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