Mittwoch, 26. September 2012

Momentaufnahme aus der Pfarrei vor Ort, oder die Realität und die offizielle Leseart

Nun der große Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hat neulich gesprochen, die Kirche in Deutschland sei sooo vital und -ich kann mir einfach nicht helfen, würd' ihm ja sooo gerne glauben-. vor Ort sieht es da ganz anders aus

Letzten Sonntag haben meine Mädchen beständig in der Kirche herumgeguggt. 
Da hab ich sie gefragt "Was habt ihr da gemacht" 
sagen die "Wir haben die Leute gezählt, es waren 200" 
Sag ich "je nun es passen 400 in die Kirche, nur die Sitzplätze gerechnet. "
Sagt mein Mann
 "Nun früher (i..e. vor einigen Jahren), als der alte, konservative, im ganzen Dekanat verschriene Pfarrer noch da war,  war es Sonntags immer voll, und die Vorabendmesse auch und dazu gab es noch eine schwächer besuchte Messe Sonntagsmorgens um 8. Und an hohen Fest und Feiertagen war es immer gestopfte voll, inklusive Stehplätzen!"

Sinnigerweise hat im Anschluß an die Messe der einer der Memorandumsunterzeichner Pfarrer einen Vortrag gehalten, darüber wie seit dem Konzil alles schöner, toller ,besser und größer geworden ist. Allerdings konnte auch er nicht komplett ignorieren, dass es keiner merkt.

Wahrhaftig es ist schwer keine Satire zu schreiben.

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