Montag, 24. September 2012

Trendsetter Kirche ....


Wir alle kennen das Märchen vom Buxtehuder Hasen und Igel und den wohl bekanntesten Satz daraus "Ick bün all doar" ... zu deutsch "Ich bin schon da".

Wie der hechelnde Hase müssten sich eigentlich auch die Grünen fühlen, denn ihre so publikumswirksam verkauften Ideen, aufgebauscht von den Medien sind in der Regel immer Ideen, die andere schon lange vorher gehabt haben. Plagiatoren in Grün.
Dass Bayern schon ein Umweltministerium hatte, bevor es die Grünen gab, wissen die Spezialisten unter uns ja bereits. Aber warum das so ist, das konnte ich am Samstag abend mal wieder im BR lernen:

Dort war mal wieder „Heimatabend“, d.h. es laufen dann alte Heimatfilme aus den 50ern, wo die Welt noch in Ordnung war. Unter anderem lief der Heimatfilm der Heimatfilme: „Der Förster vom Silberwald“. Dieser Film aus dem Jahr 1954* war ursprünglich als Dokumentationsfilm gedacht, in den erst nachträglich eine Spielhandlung eingebaut wurde. Er zeigt wunderschöne Naturaufnahmen aus der Welt der Berge. Als ich dann am Samstagabend nach Mitternacht durch die Kanäle zappte, war  der Film gerade zu Ende.
Und die letzte Szene war die aufschlussreichste:

Dort brachten die Jäger einen abgeschossenen Hirschen zur Kirche, damit der Priester ihn segnen konnte. Der sagte dann in einer kurzen Ansprache, wie wichtig es sei, dass der Mensch dafür sorge, dass die Schöpfung erhalten bleibe, aber auch, dass dazu der Mensch manchmal eingreifen muss .... also genau die Worte, die wir auch von Papst Benedikt in den letzten Jahren mehrmals gehört. haben.

Es zeigt sich, dass Papst Benedikt, der ja auch in den Bergen aufgewachsen ist und während seiner Zeit in Bayern dort oft unterwegs war.  Natur- und Umweltschutz schon früh verinnerlicht hat und dies auch genauso weitergibt – ohne damit einen totalitären Anspruch zu erheben. Er weiß, dass der Mensch nur in einer intakten Umwelt gut und glücklich leben kann.
Erschreckend, dass die Grünen die Papstreden in den letzten Jahren für ihre Parteipropaganda instrumentalisiert haben, um ihre totalitären Bestrebungen mit seinen Worten zu untermauern. Dabei hecheln die grünen Hasen doch nur über das Feld, um immer wieder zu hören „Wir sind schon da“ ...


Deshalb versuchen sie mit immer neuen putzigen Ideen dem ganzen einen "eigenen Stempel" aufzudrücken, um auch mal rufen zu können "...wir sind schon da". Resultate sind dann so seltsame Dinge wie Dosenpfand und umweltverpestende giftige "Energiesparlampen", die dann, wie letztens in WOn zu lesen war, gar keine Energie sparen ... oder  Straßennamen ändern, weil die Namensgeber "böse" waren. So kann's jeder. 
Wer sich den Film ansehen will: Hier ist der Link zum Video: Los geht's ab Min. 125:00



*1954 hat der Herr Fischer wahrscheinlich noch mit Kieselsteinen gespielt und der Herr Trittihn war gerade geboren. Und die Frau Roth ist vielleicht entstanden, nachdem die Eltern sich den Film ansahen ...

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