Sonntag, 28. Oktober 2012

Aktuelle Erscheinungsformen der Klimaerwärmung, oder warum ein X in Wirklichkeit ein U ist.

Nachdem es mir gestern nicht  gelungen ist , den verzuckerten Wald hinterm Haus (besonders die Esskastanienbäume, die ja bekanntlich nur da wachsen, wo es warm und fast mediterran ist; das Klima) zu fotografieren, verweise ich auf folgenden Link von wegen Schneechaos auf deutschen Straßen und die aktuellen Bilder mitsamt  dem Artikel unserer Mitbloggerin Cinderella
Ich möchte jetzt einfach mal drauf hinweisen, dass wir noch im Oktober sind und es seit Jahren heißt:
"Die Kimaerwärmung, heul, schlucks, ach wie schlimm......"
Ich kann ja nun auch nix dafür, dass ich ein bisschen was von Geologie versteh und deshalb weiß, dass der Wandel zur Erde gehört.
Ich meine überall da, wo Kohle und Erdöl zu finden ist, waren mal gigantische Wälder, die versunken sind. Heute ist da meist Wüste drüber (über dem Erdöl), da wo Kalkstein zu finden ist, war mit Sicherheit mal Meer und die Experten streiten sich wieviele (sind sich aber sicher, dass es mindestens 7 waren) Wechsel von Warm- und Eiszeiten die sogenannten Rheinterassen geformt haben.
Das die Ostseeküste und auch das Alpenvorland geformt wurde von vorrückenden, bzw. wieder abrückenden  Gletschern (man überlege sich das mal, Klimerwärumg vor 45.000 Jahren, ohne Autos, Industrie und FCKW haltige Deodorants, ja wer war damals wohl schuld?? Der homo sapiens, erklärt uns Wikipedia, erreichte erst vor 41.000 Jahren den Südzipfel Europas und die katholische Kirche, die ja an allem Schuld ist (wie praktisch), gab es damals auch noch nicht.)


Es ist natürlich immer gut, wenn man Kinder hat,  und so fragte mich mein großer  Sohn. als ich in der Dämmerung versuchte, den verzuckerten Wald zu fotografieren, warum ich das täte.
Ich sagte "Ich wollte das als Beispiel für die Klimaerwärumg dokumentieren"
Er erkannt sofort den spöttischen Unterton und erklärte mir daruafhin:
ich hätte keine Ahnung und dass es viel zu früh kalt würde, das sei ja gerade wegen der Klimerwärumg. "Aha" sagte ich ironisch "es wird kälter, weil es wärmer wird, sehr logisch.
Ist wie in der großen Politik, wir stabilisieren unseren Haushalt und den der EU, indem wir noch mehr Schulden machen!"
"Ja genau" sagte er:  "Es ist nicht so einfach wie du mit deinem Hausfrauenverstand das siehst!"
Naja, also gut nehmen wir also zur Kenntnis, dass Klimaerwärumg bedeutet, das es immer kälter wird, zumindest im Winter wo es, wie man meinen sollte, ja normal ist, aber dem ist nicht so.

So bleibt nur die Frage eines guten Freundes zu stellen:
Weil Klimaerwärmung befohlen war, von Suggesivfürbitten begleitet, haben wir artig kein Heizöl getankt, Winterreifen, Heizung, Öfen verkauft, in Scheibenwaschanlage und Kühler keinen Frostschutz, die warmen Klamotten und Winterschuhe in die Tonne geschmissen, kein Brennholz eingelagert, ... stattdessen Palmen, Südfrüchte und Wein im Garten gepflanzt, ... . Kann man jetzt jemanden verklagen, wenn man in Bermudashorts und Badelatschen Schnee schippen muss? 


2 Kommentare:

  1. Also ich hab' mal in der Schule (lang, lang ist's her) gelernt, daß es auch vorher schon furchtbare Klimawandel gegeben hat.

    Innerhalb von nur 2000 Jahren gab's wegen Erderwärmung in Europa in den Alpen zweimal kein Eis und keine Gletscher: Zur Römerzeit und im Klimaoptimum (???) des Hochmittelalters. Eine echte Kathastrophe: Kein Skifahren, keine Lawinen... Stattdessen Weinbau bis nach GB und Südschweden und Feigenbäume als normale Obstbäume in den Gärten. Schrecklich. Und alles droht man uns erneut an.

    Schuld an der ganzen Misere ist natürlich der Mensch und dieses blöde CO2... das als "Gift" bekämpft werden muß. Dabei ist ohne diese 0,038% in der Luft, Leben auf diesem Planeten (wg. Pflanzen) nicht möglich.

    Gärtnereien geben im Frühjahr den Pflanzen in Gewächshäusern CO2-Duschen, damit sie schneller wachsen. Und gleichzeitig muß an Autobahnen alle zwei Jahre großflächig gerodet werden, damit sie nicht zuwachsen. Von den wachsenden Waldflächen ganz abgesehen.

    Die letzte Warmzeit in D. endete ziemlich abrupt, als innerhalb von zwei Tagen im Jahre 1356 30% von Schleswig-Holstein in der Nordsee verschwand (So. Maandränke). Es begann eine Periode von Krieg, Seuchen und Hunger.

    Zuvor hatte nach Ende der römischen Warmzeit der Zerfall des Römischen Reiches begonnen und die Völkerwanderung eingesetzt. Verbunden mit Kriegen und Vernichtung der damaligen Techniken des Hausbaus, der Großbauten, und der Fabrikation hochwertiger (bis heute nicht rekonstruierbar) Töpferwaren. U.s.w.

    Der Höhepunkt der kleinen Eiszeitwaren war die Reformation, der 30-jährige Krieg, die Kriege bis zur Franz. Revolution, das Vordringen der Türken, die Kriege und Nöte bis Mitte d. 19. Jahrhunderts.

    Es scheint eines der großen Bildungsziele gewesen zu sein, diese Tatsachen und Zusammenhänge in Vergessenheit geraten zu lassen. Von dem Wesen der Sonne und ihren Einfluß auf die Erde mal ganz zu schweigen. Alles sehr erstaunlich.

    Blöderweise stehen wir erneut am Beginn einer kleinen Eiszeit. Die Sonne sagt es uns. Es will aber keiner wissen.

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  2. Danke für den Kommentar.
    Der absolute Witz ist, das alle die Fakten kennen.
    Z.B steht in meinem Kochbuch! dass früher in der Wetterau Wein angebaut werden konnte.
    Und wenn man in der Eifel all diese römischen Siedlungsspuren bewundert, dann ist wohl offensichtlich, da war es früher wärmer und nicht so rau wie heute und all das was sie aufgezählt haben.
    Aber die Fähigkeit diese Fakten zusammenzubringen und sich eigene Gedanken drüber zu machen, die ist irgendwie verloren gegangen.
    Liegt vielleicht auch daran, dass man so mit Fakten zugeschüttet wird, das man die gar nicht mehr sortiert kriegt, weil das Maßsystem verloren gegangen ist.

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