Mittwoch, 24. Oktober 2012

Das Linke Strickerkränzchen strickt und strickt und strickt ....


Strickliesel
Bild: public domain via Wikimedia commons
Strickerkränzchen nannte man das früher, wenn sich die Frauen am Nachmittag zum Kaffeetrinken trafen, ihr Strickzeug dabei hatten und über das Dorf und die Welt tratschten.
Berufstätige Frauen haben heute keine Zeit mehr, deshalb scheinen diese Kränzchen etwas aus der Mode gekommen ...
Aber der Schein trügt, denn in den deutschen Zeitungsredaktionen wird diese Tradition munter fortgesetzt.
Derzeit können wir mal wieder so eine „lustige Runde“ live beobachten. Allerdings dürfte es diesmal zum „Stricken“ nicht beim Kaffee geblieben sein.

Was war geschehen:
Am letzten Wochenende hatte die CSU in München einen Parteitag.
Gleichzeitig hatte sich die bayerische SPD in Nürnberg aufgemacht, „König Christian“ zu krönen, der, so träumen sie, mit geballter Hilfe der Medien demnächst das Bayernland regieren soll. Eigentlich hatte man erwartet, dass diese „Krönung“ mit einem entsprechenden Echo in den Medien gewürdigt wird, um so den CSU-Parteitag vergessen zu machen.

Doch dann ging alles schief.

Denn der bayerische Ministerpräsident wagte es, das „G“-Wort in den Mund zu nehmen. Damit hatten die Pressevertreter nun aber gar nicht gerechnet und sofort hetzte die Meute wieder los. Allein die SZ hatte 4 Artikel zum Thema, der SpON beschränkte sich auf zwei, Focus und WOn auf jeweils einen. Nicht zu vergessen, die kampfwütige linke Foristentruppe, die den schönen Sonnen-Sonntag am PC verbrachte und allein dem SpOn über 500 Forenbeiträge verschaffte.

Es hat drei Tage gedauert, bis die Schreiberlinge der Folia excrementa gemerkt hatten, dass sie auf ein Reizwort reingefallen sind, und deshalb den Christian in Nürnberg vergessen  hatten. Das muss einen sehr bösen Anruf des „Möchtegern-Messias“ in der SZ-Redaktion zur Folge gehabt haben und man berief ein Strickliesel-Meeting ein, um dieses peinliche Vergehen wiedergutzumachen. Heute hat man uns nun voller Stolz die kilometerlangen Strickseile präsentiert:
Sie beginnen in Mainz: Ein CSU-Mann ruft  bei der „heute-Redaktion“ an - und führen über München: die Süddeutsche schreibt einen exklusiven Artikel darüber, noch bevor das ZDF berichtet. Und wickeln anschließend die Republik ein: Denn anstatt über das Wunder zu berichten, dass ein SZ-Redakteur hellsehen kann, griffen  die anderen Online-Medien nach diesem Seil und der bisher unbekannte Herr Strepp fand sich auf den Top-Positionen aller Online-Medien wieder.
Gerade vor ein paar Tagen ist ein Buch über die Skandalisierungsmechanismen erschienen und wir dürfen jetzt live miterleben, wie diese wieder einmal von den linken Folia excrementa umgesetzt werden
Gegen Stricken an sich ist ja nix einzuwenden. Doch was sollen wir denn mit kilometerlangen Seilen, die immer länger werden: Die SZ hat jetzt schon den 4. Artikel aufgelegt (mit immer den selben "hätte, könnte, sollte-Tatsachen"), auch beim SpOn gibt's jetzt den vierten Nix-Neues-Artikel.
Es wird Zeit, dass Herr Seehofer, Herrn "G" zu seinem Nachfolger ernennt. Dann haben sie wieder was Neues zum Stricken. Es könnte dann ja mal was sinnvolles gestrickt werden, z.B. warme Pullover für die SZ-Redaktion, denen ihre Links-Spielchen nun gar nicht mehr bekommen und die deshalb im letzten Quartal schon wieder 5% ihrer Leser verloren haben. Wenn die so weiter machen, können sie in die Fußstapfen der FR treten, die es geschafft hat, von der auflagenstärksten Zeitung Frankfurts zum Regionalen Anhängsel der BZ zu werden .... 

3 Kommentare:

  1. und wie war das mit dem Fernmeldegeheimnis? Hat da wer sein Ohr in der Leitung gehabt? Und wenn ja- ist das dann ein ZDF-Leaks oder ein SZ-Leaks? Daraus ließe sich ja auch trefflich ein wunderbraer Skandal stricken.
    Da aber die Strickliesln alle von den Christian-Ude-Wahlkampfhelfer-Redaktionen der bekannten Folia e. besetzt sind, müssen wir auf die Produktion weiterer Strickschnüre verzichten.
    Es ist aber doch einigermaßen neu- daß deutsche Journale, um ihr eigenes Versagen zu kaschieren und zu beschönigen, daß sie auf einen listigen Politfuchs reingefallen sind, geradezu manisch immer neue Verschwörungstheorien auflegen.
    Leider ist ihr gläubigges Klientel so gehirngewaschen, daß es jede einzelne davon glaubt und an die Tastaturen eilt ,um noch einige Eigenversionen dazu zu phantasieren.
    Das G-Wort hat wirklich erstaunliche und durchschlagende Wirkung. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ......

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    1. Sie haben die Hatz eröffnet und glauben, sie könnten den dämlichen Ude pushen.
      Die Springer-Presse macht offensichtlich nicht mit und somit wird's zum Rohrkrepierer. In der FAZ findet sich auch nicht viel und so wird die SZ (das Vorbild in Sachen Meinungsfreiheit) vereint mit Spiegel und Stern noch ein paar Tage tröten und dann ist der Käs gegessen. Aber es wieder ein erschreckendes Beispiel, dass sie immer nach dem gleichen Muster vorgehen.

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    2. Aber das ist so, wenn man nur ein einziges Strickmuster kennt.

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