Donnerstag, 18. Oktober 2012

Die kleinen Schritte in die richtige Richtung


"Der Westen" führte ein ausführliches Interview mit Bischof Overbeck. Sehr gut und deutlich seine Argumente, besonders das hier
Frage "der Westen": Trotzdem: Die Kluft zwischen Kirche und Volk wird sich noch vergrößern, wenn die Kirche sich nicht bewegt.
Overbeck: Da bin ich optimistischer. Ich sehe bei vielen Menschen Anzeichen für eine Neupositionierung. Da dreht sich etwas. Viele Katholiken haben tiefer greifende Fragen als die nach dem Zölibat oder dem Frauenpriestertum. Ihnen ist wichtig, ihren Glauben an Gott zu leben und – salopp gesagt – nicht andauernd über Sexualmoral zu diskutieren. Sie suchen Besinnung, Orientierung und lassen sich ihre Entscheidungen, wie sie leben, nicht mehr abnehmen. Ich bin zuversichtlich, dass diese Entwicklung die Gläubigen auf Dauer neu zu Gott und auch wieder in die Kirche führen wird.
Kürzlich äußerte sich Reinhard Kardinal Marx bei RP Online in ähnlicher Form:

RP-Online: Was also ist zu tun?

Marx Wir müssen in dem, was wir tun, authentisch sein, Qualität anbieten – in der Liturgie, der Verkündigung der Frohen Botschaft, im Religionsunterricht, auch im Engagement für die Armen und Schwachen. Dort, wo Menschen der Kirche begegnen, sollen sie auf authentische Zeugen treffen, da sollen die Sakramente würdig und überzeugend gefeiert werden. Auch ein Mensch aus einem anderen Kulturkreis, der zu uns kommt, müsste spüren: Hier passiert etwas Starkes, nichts Belangloses. Wir müssen deutlich machen: Wir sind kein Anachronismus, wir gehören in diese Zeit, aber wir orientieren uns nicht am jeweiligen Zeitgeist. Die Kirche darf nie ihren Glauben windschnittig an die Mehrheitsmeinung anpassen wollen.

An uns beißen sich die LinksGrünen die Zähne aus, egal, was sie veranstalten und das ist ein Grund zur Hoffnung und zum Durchhalten!
Beten wir weiter !

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.