Samstag, 20. Oktober 2012

Die Tage der Einsamkeit sind vorbei,

denn "Fundamentalisten" gibt es überall!

Endlich! müssen wir uns nicht mehr alleine fühlen.
Der SZ-Redaktion, den Schreibern des Folium excrentum aus dem östlichen Industriegebiet München ist heute ordentlich der Schreck in die Glieder gefahren. Glaubten sie sich doch mit der Einrichtung eines Panikraumes gegen die künftigen Angriffe der Albinomönche des Opus Dei oder von "Exorzisten" und den Folterknechten der Inquisition und andere Gefahren, die ihnen aus der Christenheit drohen, gewappnet.

Seit heute wissen sie es besser. Die wirkliche "Gefahr" lauerte in einer privaten Schule im Münchner Westen: Eine "fundamentalistische evangelische Schule" konnte da einige Jahre lang ihr Unwesen treiben, unbemerkt von den Medien.... Die Zustände dort, der "pure christliche Fundamentalismus" raubt den Schreiberlingen aber seit Tagen den Schlaf und heute durften wir dort folgendes Lesen:

  • Lehrer drohen mit dem Teufel" - worauf die Kinder Alpträume bekommen 
  • Lehrer erzählen den Kindern, dass Gott Mann und Frau erschaffen habe, weil er wollte, dass sie sich vermehren 
  • "Harry Potter" und "die kleine Hexe" sind dort ebenso verboten, wie sonstige Zauberliteratur, weil die auf der Seite des "Dunklen" seien.
  • Im Schullandheim würde man ihnen erzählen, dass sie sich als Christen wappnen müssten, gegen das Böse zu kämpfen 

Und natürlich wissen die Eltern nichts davon. Man hat ihnen einfach vorgegaukelt, das sei eine ganz normale Schule, die auch noch staatlich anerkannt ist.

Sowas gibt es doch sonst nur in Texas! Amerikanische Verhältnisse mitten in München, wo man bei der SZ doch davon überzeugt war, alles im Griff zu haben. Dort  sind sie jetzt total verwirrt. Waren doch die Evangelischen bisher die Guten, weil sie immer so schön gekuscht haben und alles gemacht haben, was ihnen die Medien und die Grünen diktiert haben. Und jetzt gibt es da eine Schule die kleinen Kindern etwas von Sünde und Teufel erzählt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass keine Katholiken dabei sind, so dass man denen das nicht in die Schuhe schieben kann und der Papst ist auch nicht schuld.

2 Kommentare:

  1. "Lehrer erzählen den Kindern, dass Gott hat Mann und Frau erschaffen habe, weil er wollte, dass sie sich vermehren"

    Womöglich nich schlimmer:
    Denen wird im Mathe-Unterricht sicher auch beigebracht, daß 1+1 = 2 sind.

    Nach moderner Diktion hat man sowas zu diskutieren.

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    1. und als Wahrheitsfundamentalismus abzulehnen- das Resultat dieser kleinen Rechnung ist nur als Vorschlag zu betrachten. Jede apodiktische Verkündung das Ergebnis sei 2, muß als diskriminierend abgelehnt werden, weil es mathematisch Andersbegabte ausgrenzt. Merke: Wahrheit ist mittelalterlich!
      Und Teufel und Hölle kann es per Ordre de Mufti von rotgrünen Gnaden gar nicht geben-und wenn doch- darf nicht darüber gesprochen werden.

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