Dienstag, 30. Oktober 2012

Grün betet

In USA wütet derzeit ein Tropensturm und die deutschen Katastrophen-Journalisten und ihre Profiteure steigern sich im Live-Ticker-Rausch in das Großkatastrophen-Szenaro. Nahezu apokalyptisch muss es in New York zugehen: Die Innenstadt sei von der Außenwelt abgeschnitten.... Wie das? Gerade wird gemeldet, dass alle Brücken in New York noch stehen und überflutet sind sie auch nicht. Auch die Explosion in einem Umspannwerk wird zum Schreckgespenst hochstilisiert, da es wohl in einigen Stadtteilen von NY keinen Strom gibt. Die Medien suggerieren aber: Ganz ohne Strom. Ein paar Leserkommentare haben in WOn darauf hingewiesen, dass die meisten Webcams in New York funktionieren, und dass man sehen kann, dass selbst in Downtown New York (z.B. Ground Zero) Licht brennt. Das könnte sich aber auch um Windenergie oder Wasserkraft handeln .....

Ursache der Katastrophe: Ein Tropensturm mit 130 km/h Windgeschwindigkeit. Da sei ein kleiner Ausflug ins Jahr 1999* gestattet: Da wütete am Jahresende der Sturm "Lothar" und erreichte in den Schweizer Alpen Geschwindigkeiten von über 240 km/h. Im Flachland wurden in Karlsruhe 151 km/h gemessen. Karlsruhe stand auch nach dem Sturm noch und die umliegenden Atomkraftwerke verhielten sich diszipliniert und ruhig.

Und das ist auch der Grund, warum die Grünen heute alle beten werden. Die Umfragewerte sind schon längst wieder auf Normal gesunken und da wäre doch so ein kräftiger Schub mal wieder richtig gut: In der Nähe von New York stehen zwei Atommeiler, die von Regen und Sturm unter Wasser gesetzt wurden. Ihre Leistung wurde gedrosselt, um die teilweise beschädigten Stromleitungen, die in USA überirdisch verlegt sind und deshalb bei Sturm meistens beschädigt werden. Nichtsdestotrotz bereiten die deutschen Mediengerade ein Nicht-existierendes Katastrophenszenario vor und schreiben schon "Probleme" herbei. Geschickt werden wieder Szenarien, die nichts miteinander zu tun haben verquickt und wir können uns vorstellen, dass es schon bald wieder Brennpunkte mit "Fischstäbchenfragen" geben wird. Derweil wird man in den Grünen Parteizentralen heute kräftig darum "beten", dass die herbeigeschriebenen Szenarien auch wirklich eintreffen. Denn die Menschen dort sind denen egal, so lange Grün selbst daraus Kapital schlagen kann. Das haben wir ja in Fukushima gesehen.

Beten wir also für die Menschen an der Ostküste der USA, dass der Sturm weiter an Fahrt verliert und dass es für alle glimpflich und ohne allzuviele langfristige Schäden ausgeht.

*) Auch Kyrill war 2007 schneller als 130 km/h. Hier wurden in der Nähe von Wien 148 km/h gemessen, auf dem Wendelstein sogar 200 km/h, im Flachland war es aber in D etwas abgeschwächter, hier erreichte Kyrill nur 120 km/h. Außerdem wurde die Wucht des Sturms durch den Rücktritt Edmund Stoibers (nach einer Hetzjagd durch die Medien) stark abgefedert.

2 Kommentare:

  1. Grün betet? Da bin ich doch skeptisch- Grün pendelt, befragt das Orakel oder den Schamamen, die Tarot-karten,den Kaffeesatz (fair trade) oder versucht aus dem Rauschen der Herbstblätter der Bäume eine schlüssige Antwort zu erlauschen, ob die große Göttin wahlhelfenderweise vielleicht ein AKW einer schönen Havarie zuzuführen bereit ist.

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    1. Na, ja die tanzen halt um die Bäume und nennen das beten. Das haben die alten Germanen ja auch schon so gemacht ....

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