Freitag, 26. Oktober 2012

Halloween oder Hallo Wien?


Fangen wir mal mit Halloween an. Das beginnt in diesem Jahr in München schon etwas früher. Und damit es richtig gruselig wird, sogar schon an diesem Freitag Nachmittag.

Dann trifft sich am Starnberger See der Münchner Katholikenrat. Na, das wird ein Fest, denn es werden prominente Gäste erwartet. Damit sich die Katholiken, die zum Rat gehören, mal so richtig gruseln können:
Unter dem Schwerpunktthema 
„Transparenz, Beteiligung, Mitentscheidung. Anspruch und Macht des Bürgerwillens und Verantwortung des mündigen Christen“ 
werden Thomas von Mitschke-Collande, ehemaliger Direktor der Unternehmensberatung McKinsey und Theresa Schopper, Landesvorsitzende der bayerischen Grünen diskutieren.
Dass solche Leute noch nie was von der Liebe zu Christus und der Macht des Gebetes gehört haben, und nur über Macht (anstatt Demut) und Bürgerwillen (anstatt Gottes Willen) diskutieren können, wundert uns nicht. Da werden die Teilnehmer der Veranstaltungen wahrscheinlich nicht mal ins Gruseln sondern eher ins Gähnen kommen, weil sie mit solchen Themen ja tagtäglich aus dem politischen Raum berieselt werden.

Wieder mal zeigt sich, dass diese Laienorganisation ZDK auf dem Weg ist, sich in eine politische Partei innerhalb der Kirche zu verwandeln. Dabei vergessen sie ihre eigentliche Aufgabe, nämlich den Glauben in die Politik zu bringen, anstatt die Politik in den Glauben (aber vielleicht ist das weniger mühsam). Mit ihrem Allerweltsgehabe sind sie mehr als überflüssig, verkommen doch eher zu einer Lachnummer und sind Zeitverschwendung für Leute, die zuhause dringender gebraucht würden. 

Ich freu mich deshalb weiter an meinem Gott und meinem Glauben und das soll auch so bleiben, schließlich ist die Kirche eine spirituelle Gemeinschaft und nicht nur ein Sozialverein.

Und wenn in diesem Verein jetzt auch noch die Grünen Macht fordern, weil sie uns "ihre Religion" überstülpen wollen, sich dazu auch noch Hilfe von Unternehmensberatern suchen, was für eine Art von Kirche soll das denn werden? Ein Wellness-Unternehmen? Ein finanziell erfolgreicher Sozialverein als NGO? Gibt es davon nicht schon genug? 


Aber nichts desto trotz hat sich für Montag weiterer hoher Besuch angekündigt: Im Rahmen der Ausstellung in der Karmeliterkirche zum 2. Vatikanischen Konzil wird Kardinal Lehmann sicher über den „Geist des Konzils“ sprechen und diese tollen Dinge erzählen, von denen gläubige Katholiken gar nix wissen wollen. Da man davon ausgehen kann, dass auch wieder ordentlich über Rom gehetzt wird, hält man sich besser von dieser Veranstaltung fern. Außerdem würde er sicher meine Frage, warum wir denn von Rom so ignoriert werden nicht beantworten können, weil er ja bisher das Gegenteil geglaubt hat.  

Danach haben wir uns eine echte Erholung verdient und wir werden deshalb den Dienstag zum ausgiebigen Beten nutzen und den „Reformationstag“ mit einer Hommage an eine der schönsten Städte in Europa feiern.
"Hallo Wien" wird unser Motto des 31. Oktober sein . 

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