Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween, zum Dritten!


Es darf weiter gegruselt werden: In München spielt sich derzeit eine verbale Tortenschlacht über die Rechtmäßigkeit von Pressesprechern, ihren Beruf auszuüben, ab. Wieder mal hat es der Möchtegern-Messias Ude,  der zwar Ministerpräsident werden will, aber keine entsprechenden Leistungen vorweisen kann (sogar das O’zapft is auf der Wiesn war getürkt) geschafft, sich über seinen ehemaligen Arbeitgeber Süddeutsche Zeitung in die Schlagzeilen zu katapultieren. Und zwar mit dem, was die Roten am besten können: Denunziantentum .... Jetzt geht es rund im Staate Bayern und die aus Berlin gesteuerten Medien liefern auch noch ihren Senf dazu.

Das ZDF hat inzwischen ein Gedächtnisprotokoll des Telefongesprächs veröffentlicht, war ja alles ganz harmlos. Und auch in der Redaktionskonferenz wurde das Thema besprochen – und vor allem wurde vereinbart, dass nichts davon nach außen dringt.

Deshalb: Das Wunder von Zamdorf

Mitten im Münchner Nacht-Rotlichtviertel und Tag-Industriegebiet hat sich aber trotzdem ein Wunder ereignet. Denn da konnte ein SZ-Redakteur plötzlich hellsehen und hat das geheime ZDF-Gespräch in seine Zeitung gebracht. Allerdings erfuhren wir im Nachhinein, dass die Gesprächsprotokolle falsch waren.

Denn: Der Pressesprecher wollte dem Münchner Bürgermeister lediglich einen Gefallen tun.
Der CSU-Mann selbst war ganz traurig, dass dem Ude so wenig Sendezeit eingeräumt wird. Was soll das denn für ein Wahlkampf werden, wenn den keiner kennt.
Deshalb hat er beim ZDF darum gebeten, doch die wöchentliche Sendung „Lanz kocht“ durch „Der Club der Köchinnen“ die von Frau Ude moderiert wird, zu ersetzen. Beim ZDF war man wohl der Meinung, dass man die Gäste der Kochsendung samt der Ergebnisse den anwesenden Zuschauern nicht zumuten könne ....
Schade. Es hätte eine wirkliche Kultsendung werden können .
Jetzt hatten wir in Bayern ein bisschen verfrühtes Gruseln, wissen aber leider immer noch nicht, wer dem OB seine Geburtstagsparty mit 450 Gästen bezahlt hat. Hoffentlich das Möbelhaus, das die Kochsendung sponsert und nicht der Steuerzahler.

Es bleibt also lustig. Heute gab es im Radio eine Meldung, dass der Einzelhandel mit Kostümen für Halloween 30 Millionen Umsatz gemacht hätte.  Also sicher nicht in München. Wer solche gruseligen „Vorturner“ hat, braucht keine Masken mehr. Da reicht es, sich ein Follium excrementum zu kaufen.  

Kommentare:

  1. Da kann man nur noch sagen: so ist es !
    Hätte unser rotgrüner Intrigantenstadl das Ganze denn nicht ewtwas weniger dilettantisch inszenieren können? Aber so?
    Man merkt die Absicht- und man ist verstimmt. Nun soll der auf den St.Nimmerleinstag verschobene Wahlsieg der SPD in Bayern also mit der Brechtstange errungen werden- auf Biegen und Brechen ( in beiderlei Wortsinn- wenn man sich überwinden kann, die an Julius-Streicher gemahnenden Entgleisungen der SZ gegenüber Herrn Strepp anzusehen). Das, Herr Prantl, ist eine Schande!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die gesamte Linke Kampfpresse macht gerade die Erfahrung, dass man sich mit Bayern nicht anlegt ... Sowohl der SpOn als auch WOn bekommen gerade heftig Kontra in ihren Anti-Bayern Artikeln und beim SpOn hauen gerade ein paar Rechtsanwälte dem SpOn das Pressegesetz um die Ohren. Das Pressegesetz konnte man beim Spiegel wohl bisher ignorieren und deshalb kennt das keiner. Dass ich das noch erleben darf!
      Einfach zu schön....

      Löschen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.