Freitag, 19. Oktober 2012

Opfer-Katholiken

oder warum eine Neuevangelisierung wirklich dringend notwendig ist.


Da schreibt man sich hier im Blog die Finger wund, berichtet, wie sich Europa über mehr als 1000 Jahre durch das Christentum entwickelt hat, bringt Beispiele, wie wirkungsvoll die Rosenkranzgebete über die Jahrhunderte waren, besonders wenn die Angreifer und Belagerer aus dem Südosten in großer Zahl vor dem Zentrum der europäischen Macht standen. Europa hatte seinen Glauben und wusste um die Kraft seiner Gebete.

Wie es ausging, wissen wir. Und trotzdem kann man immer mehr den Eindruck gewinnen, dass die meisten an die Kraft der Gebete gar nicht mehr glauben.
Kaum gibt's mal irgendwo ein Einknicken der Politik gegenüber potentiellen "Eroberern" schon wird nur noch rumgeheult, wie schlecht wir von allen incl. der Politik behandelt werden.
Die Frage stellt sich aber, behandeln wir uns nicht selbst schlecht, wenn wir genauso agieren, wie die Atheisten oder Politiker, die von der Kirche nix wissen wollen, aber dann "fordern", wenn's um ihre eigenen Belange geht?
Haben wir nicht mit dem Gebet insbesondere dem Rosenkranz eine "Waffe", die stärker ist, als alle negative Politik "gegen uns"?


Lädt uns nicht der Papst dauernd und beständig dazu ein, das Gebet, besonders den Rosenkranz nicht zu vernachlässigen? Was soll also das Geheule?

Da gibt es eine österreichische Website, die seit Jahren damit angibt, dem Papst ganz besonders nahe zu stehen. Aber auch hier muss man feststellen, dass sie ihm nicht zuhören oder nicht lesen, was sie manchmal schreiben. Denn auf dieser Website wird derzeit besonders laut gejammert und auf Opfer gemacht, insbesondere im Kommentarbereich. Als vor zwei Jahren der "Missbrauch" durch alle Medien ging, wurde noch zu einem Gebetssturm aufgerufen. Heute nur noch zum Mitweinen (s. aktueller Artikel über die Schweizer Werbekampagne mit dem Kreuz).

Bei Matthäus 8, 23 -26 lesen wir:
"
23Er stieg in das Boot, und seine Jünger folgten ihm.

24Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, so dass das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief.
 
25Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!
26Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein."

Benedikt XVI hat uns durchschaut. Auch wegen uns hat er das Jahr des Glaubens ausgerufen. Und ein Schiff als Symbol gewählt.

Die Neuevangelisierung ist dringend notwendig! Fangen wir deshalb bei uns an... und vertrauen wir wieder mehr in unsere Gebete.


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