Donnerstag, 18. Oktober 2012

Zeichen und Wunder am Beispiel unserer Bistumszeitung

Ja und schon wieder habe ich in der deutschen nachkonziliaren Wüste eine Schwalbe gesichtet,  auch wenn es meteorologisch Herbst wird.
So liegt vor mir das allerneueste Konradsblatt (Bistumsblättchen der Erzdiözese Freiburg)  und auf dem Cover unübersehbar, 2/3 der Seite überdeckend, das Logo zum  Jahr des Glaubens..
Haben wir uns neulich beklagt, dass das  "Jahr des Glaubens" in deutschen Landen anscheinend den Weg, den in selbigen Landen, vieles  was aus Rom kommt (Redemptoris Sacramentum und korrekte Übersetzung der Wandlungswort z B.) automatisch geht, nämlich den Weg des geflissentlichen Ignorierens, so scheint da doch oder trotzdem, in der Tat, der Heilige Geist und nicht die Macher  am Werk  zu sein.
Der Untertitel lautet auch nicht "Reformen jetzt" oder ähnlich, nein er lautet "Durch die Wüsten der heutigen Zeit".
Im Inneren wird auszugsweise die Ansprache, die ja eine Predigt war  (wobei man natürlich monieren könnte, dass so ein Bistumsblättchens schon den Unterschied zwischen einer Predigt und einer Ansprache kennen sollen müsste) Benedikts XVI zur Eröffnung des "Jahr des Glaubens" zitiert und auch der "Bloggerkollege" Pater Hagenkord kommt zu Wort.
Auch gab es, unterrichtet uns das Konradsblatt, doch in der Tat, einen Eröffnungsgottesdienst im Freiburger Münster zum Jahr des Glaubens.
Auf den Seiten über das Jahr des Glaubens, findet sich kein Wort von den üblichen Langweil-Themen mit Bartwickelmaschine. Gut so! Weiter So! Wundervoll!

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