Freitag, 16. November 2012

Ein Fundstück zur US Wahl und den Werten des Westens

Wie gesagt, ich interessiere mich wenig für Politik, halte wählen oft für die Wahl zwischen Pest und Cholera und kann mir die Namen eh nie merken. Nun war die Wahl in den USA und, obwohl es ja "God's own Country" ist und, die evangelikalen Gruppen, die eben bibeltreu gegen Abtreibung und ausgelebte Homosexualität  sind, viele und stark sind, wird es durch Obama wohl auch dort zur Homoehe kommen.
Was die "Pilgrim Fathers" dazu denken, wage ich mir lieber nicht vorzustellen.
 Wobei ich es fast verrückt finde, dass in Zeiten, wo eh jede 2te Ehe geschieden wird und so eine Ehe immer mehr zum Hintertreppenwitz verkommt, ausgerechnet die Schwulen heiraten wollen.
Dem mag nun sein., wie es will. auf Zenit habe ich diese  Analyse der US Präsidentschaftswahlen. gefunden.
Ein paar Zitate daraus:
Der Autor analysiert zunächst die Situation und stellt dann in Bezug auf Humanae Vita fest:
Sie [die Menschen] sind unfähig, die prophetische Kraft der Botschaft des Papstes und der Bischöfe zu begreifen, wonach der substantielle Bruch zwischen dem Menschen und dem Gesetz Gottes in der Kultur der Ablehnung des Lebens begründet liegt, die eine ernsthafte Gefahr für die Bemühung um die Lösung der sozialen Probleme birgt.
Und dann stellt er in Zusammnehang mit dem überall festgeschriebenen Recht auf Abtreibung die Frage:
Wenn gesetzlich der Egoismus festgeschrieben ist, wie soll der Mensch, dem ein Recht auf seinen Egoismus verfassungsmäßig garantiert ist, nur altruistisch und barmherzig sein? Die  Quintessenz des langen Artikels lautet:
Wie können wir den armen Völkern nun unsere Hilfe zuteil werden lassen, wenn wir nicht einmal uns selbst helfen können?

Letzteres ist die Frage, die ich mir auch immer stelle, wie wollen Lehrerinnen, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, Krankenschwestern, Ärztinnen, ihre männlichen Pendants,  und überhaupt Leute für andere, dasein , anderen Kindern z.B helfen, wenn man die eigenen nicht ins Leben kommen lässt?


Kommentare:

  1. ...mit dem überall festgeschriebenen Recht auf Abtreibung...

    Der Schreiber lebt wohl auf dem Mars. Hier auf Erden kann es jedenfalls nicht sein; da wird nämlich in katholischen Ländern wie Nicaragua und Irland oder Polen der absolute Lebensschutz hoch gehalten. So hoch, das etliche Frauen schon daran gestorben sein sollen; aber das ist sicher nur ein Gerücht.

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    1. und, lieber anonymus, auch Sie scheinen auf einem anderen Planeten beheimatet zu sein, sonst wüßten Sie, daß Frauen auch an lege artis durchgeführten Abtreibungen und ihren Folgen sterben können. Und da Sie Abtreibung ja für etwas Gesundes zu halten scheinen- hier zu Ihrer Information: nur der allerkleinste und verschwindend geringe Teil der "Scheine", die nach unserem § 218 in D ausgestellt werden, werden mit einer medizinischen Indikation, d.h. wegen akuter und schwerwiegender Gefahr für das Leben der Mutter begründet.
      Möchten Sie so argumentieren wie die Drogenberater, die für eine totale Freigabe aller Drogen plädieren, weil schon so Viele an den Folgen verunreinigter und gepanschter Drogenmixturen gestorben sind?
      Das Dumme an dieser Argumentation ist, daß wir schon gesehen haben, wohin es führt, wenn man einmal die schiefe Ebene der Zulassung der Abtreibung-erst in nur ganz seltenen Fällen und als große Ausnahme-betreten hat, es geht unaufhaltsam und immer schneller abwärts und endet da- wo wir jetzt sind- bei einer praktisch völligen und unkontrollierten Freigabe.
      Anhand der offiziellen Zahlen können Sie auf Ihrem Planeten-weit draußen- ja mal ausrechnen, wie hoch der Blutzoll ist, den wir seit Freigabe nach § 218 schon gezahlt haben.

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  2. ja, ist es, oder anders ausgedrückt in den anderen Ländern sterben täglich tausende von Kindern, (wenn man es zusammenzählt) und in der BRD täglich 300 Kinder (offiziell) und inoffiziell 1000!

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  3. Mittlerweile erreichen uns -selbstverständlich- anonyme Wortmeldungen, die man nur als unterirdisch bezeichnen kann, aus der leider nur allzu bekannten Ecke der Abtreibungs-Fans und Kinderhasser, die aus irgendeinem Grund glauben, mit uns leichtes Spiel zu haben.
    Aber falsch gedacht-und weil dieses unser blog ist und wir nicht willens sind, unseren Kommentarbereich für Abtreibungspropaganda und Haßparolen frei zu geben und mißbrauchen zu lassen, veröffentlichen wir derlei Tiraden nicht.
    Tut uns leid, liebe militante Abtreibungsbefürworter, Ihr müßt unter Euresgleichen bleiben- und, das ist sicher ein Trost für Euch, es bleiben ja all die schönen Foren bei SpOn und WOn etc.

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  4. "Wobei ich es fast verrückt finde, dass in Zeiten, wo eh jede 2te Ehe geschieden wird und so eine Ehe immer mehr zum Hintertreppenwitz verkommt, ausgerechnet die Schwulen heiraten wollen."

    Die Begründung lieferst Du selbst: Eben WEIL wir in der Vergangenheit durch Scheidungsraten, Swingerclubs und Kinderlosigkeit demonstriert haben, daß die Ehe im Grunde immer weniger bedeutet und immer weniger Anforderungen mit sich zu bringen scheint, will jetzt jeder auf den Wagen aufspringen.

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  5. Richtig, schlechte Ehen werden heute geschieden.

    Bevor das Scheidungsrecht geändert wurde, konnten auch sehr schlechte Ehen kaum geschieden werden. Die Scheidungsrate war deshalb niedriger, der Anteil der todunglücklichen, auf Gedeih und Verderb aneinander geketteten Ehepartner, ohne Chance auf den Versuch ein neues Lebensglück finden zu können (etwas, das die römisch-katholische Kirche ansonstem jedem Sünder, jederzeit gewährt, nur Eheleuten nicht) war mindestens genau so hoch wie heute.
    Dass Swingerclubs und/oder Kinderlosigkeit damit zu tun haben sollen, ist wohl Ihrer Fantasie entsprungen. Auch Kinder machen eine schlechte Ehe nicht besser und Swingerclubs sind sicher ein Refugium für eine kleine Minderheit der Eheleute.

    Fazit: Die Ehe war schon immer ein Hintertreppenwitz, bloss wollte man das füher nicht wahr haben und betonierte die Heuchelei eben mit einem katastrophalen Scheidungsrecht.
    Heute ist die Situation der Eheleute genau so gut oder schlecht wie vor der Änderung des Scheidungsrechts, aber die Eheleute haben wenigstens im bürgerlichen Bereich das Recht, ein neues Lebensglück zu suchen und zu finden. Etwas, das ihnen die römisch-katholische Kirche bis heute verweigert, im Gegensatz zu jedem anderen Sünder und seien seine Sünden noch so schwer. Sogar Exkommunizierte haben das Recht auf einen Neuanfang. Gescheiterte Eheleute nicht.

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    1. Was ist eine schlechte Ehe?
      Man hat manchmal den Eindruck, dass die heutige Situation, das Paradies für Männer sein sollte. In den 60ern hieß es noch, wer Sex haben will, muss entweder heiraten oder ins Bordell. Dann fing Mann an den Frauen zu erzählen, dass sie "es" doch auch wollen und brauchen.
      Daraus entstanden dann die lockeren Verhältnisse, frei jeder Verpflichtung.
      Aber so richtig glücklich scheint es auch nicht zu machen. Denn die Menge von gutbeschäftigten Psychologen und Therapeuten beweist ja das Gegenteil.

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  6. Die Ehe ist das Abbild des Bundes Gottes mit den Menschen.
    Und es ist halt so, dass die Menschen nicht nur, "den, der alles geschaffen und der in sein Eigentum kam, nicht aufnahmen" (frei nach dem Prolog des Johannes Evangeliums), sondern ihn roh und grausam behandelt haben, obwohl er keinem was getan hatte"
    Ich denke lieber F.M die Schlußfolgerung können sie selber ziehen.

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