Dienstag, 20. November 2012

Gottesgeschenke


Vor ein paar Tagen gab es in vielen Internetmedien eine Diskussion über den sinkenden Wasserverbrauch in Deutschland. Die Artikel sind in der Regel Propaganda und deswegen muss man sie eigentlich gar nicht mehr lesen. Je nach Ausrichtung der Blätter sind die Kommentarbereiche eigentlich die interessantesten Teile der Artikel. So bin ich vor einigen Tagen bei WOn auf folgenden Satz gestoßen:

„Das Problem ist ein ideologisches. Es wird den Menschen immer noch eingeredet, dass Verzicht die Erde retten würde. Tatsächlich richtet uns Verzicht zugrunde, wie man sieht.
 Entwicklung bedeutet immer Verbrauch und Nutzung, Verzicht bedeutet Sterben - und das tut Deutschland auch,...“

Ein wahrer Satz, der, wenn ich zurückdenke, mein Leben immer begleitet hat. So war es über all die Jahre, dass in meinem Leben immer wieder Menschen meinen Weg kreuzten, von denen ich lernen konnte – oder anders ausgedrückt, Menschen, deren Erfahrungen mir manch schmerzhaften Lernprozess ersparten.
Was mir über all die Jahre aufgefallen ist, dass das Sprichwort, „wenn’s dem Esel zu wohl wird ...“ auf viele Menschen zutrifft. Ich hatte z.B. einige Bekannte, die nicht wie ich, sich jeden Fortschritt im Leben selbst erarbeiten mussten, sondern denen alles irgendwie zuflog. Und die sich deshalb über die Dinge gar nicht richtig freuen konnten, sondern sie als wertlos erachteten. Sobald sie etwas erreicht hatten, waren sie unzufrieden und wollten etwas anderes haben. Und immer, wenn etwas schief ging, wurden sie auf wundersame Weise gerettet.
Das klappte auch oft und öfter. Aber irgendwann kam der Moment, wo diese Rettung ausblieb und diese Menschen die Welt nicht mehr verstanden ... Und ich war immer sehr dankbar, aus diesem Verhalten lernen zu können.  Was ich wirklich gelernt habe, ist, dass Gott uns viele Geschenke macht und dass wir ihm keine größere Freude machen können, als sie dankbar anzunehmen.  Aber ich konnte auch beobachten, dass die Menschen, die seine Geschenke zwar annehmen, aber sie immer wieder wegwerfen – irgendwann keine mehr von ihm bekommen.

Und genau diesen Eindruck konnte man in den letzten Tagen auch gewinnen, wenn man die Diskussionen über die Energiewende  etc. verfolgt hat. Die Menschen hier in Europa sind dabei, die Geschenke Gottes zu missachten und sie wegzuwerfen. Sei es der technologische Fortschritt, sei es die Bildung, sei es der Glaube. Alles scheint nichts mehr wert zu sein.
Beispiele der  letzten Tagen waren, dass in Deutschland vehement Wasser gespart wird, obwohl es in unseren Breiten überhaupt keinen Wassermangel gibt. Das führt dazu, dass jetzt in vielen Städten die Kanalisation mit hohem Aufwand gespült werden muss, oder dass andernorts der Grundwasserspiegel steigt, was zu überfluteten Kellern usw. führen kann. Die sog. Paradiesbaumeister haben mal wieder dafür gesorgt, dass der Mensch die Gottesgeschenke wegwirft und sich dann über die Ergebnisse wundert.
Wenn diese Ergebnisse dann so ausfallen, wie sie einigen Bekannten im kleinen passiert sind – dann sollten wir kräftig weiter beten und unserem Gott für all die großartigen wunderbaren Geschenke dankbar sein. 

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