Freitag, 23. November 2012

Skandal!

Grünes Wahlkampfbüro kapert Website der Diözese München !


Ich bin ja gerne informiert und zwar ganz besonders über die Dinge, die in unserer Kirche so passieren. Dazu gehört auch die täglich Lektüre der Website des Erzbistums München und Freising.

Doch - oh Schreck als ich heute deren Website öffnete, dachte ich ja erstmal, ich hätte mich in den weiten des Internets verlaufen und bin aus Versehen auf einer „Phishing-Seite“ gelandet, die nur so aussieht, als sei sie das offizielle Medium für die Katholiken in München und Freising.

Doch die Adresse war richtig und deshalb muss man vermuten, dass ein Hackerangriff auf die Seite gestartet wurde.  Nachdem es für die Grünen ja in Bayern eher nicht so gut läuft, versuchen sie wohl mit allen Mitteln, an neue Wählerschichten zu kommen. Ihr Wahlprogramm auf der Seite des Erzbistums unterzubringn, war aber wohl doch eine Schnapsidee. Zwar haben es die Webseitenbetreiber wohl immer noch nicht gemerkt, aber wir Leser lassen uns nicht so schnell vom  Glauben wegführen.

Denn Sätze wie:
  • „Energiewende nicht in Frage stellen“ oder 
  • „Höhere Kosten für stärkere Nutzung erneuerbarer Energien in Kauf nehmen.“
haben einfach mit dem Glauben gar nichts zu tun. Das wäre ja wie wenn eine vegetarische Website Schnitzelrezepte präsentieren würde.
Nein, so dumm sind wir nicht, auch wenn wir natürlich über den netten Versuch herzhaft gelacht haben. Sie können's halt nicht lassen. Vor der letzten Wahl wollten sie die Kreuze aus den Klassenzimmern entfernen und jetzt gehen sie zum Großangriff über, indem sie uns ihre steinzeitliche Naturreligion verkünden - und das auch noch auf der Website des Erzbistums - aber ohne uns:

Da sollen sie mal lieber selbst um die Bäume tanzen, sogar nackt, wann's schee macht und auch im Winter, den sie immer noch nicht vertreiben konnten, denn der reagiert nicht auf so Zaubersprüche wie "ZEEEEEH-OOOOH-ZWEIIIII...."

Doch wie soll sich die Erzdiözese wehren, damit solche Angriffe in Zukunft unterbleiben? Man könnte natürlich einen Exorzisten ins Wahlkampfbüro schicken. Aber da würde bei der SZ der Panikraum nicht ausreichen und das Geheule würde uns den Advent verderben. Das geht also leider nicht.
Dann bleibt nur der Gegenangriff: Kapern der Grünen Wahlkampfseite. Man sollte ihnen ein paar Texte unterjubeln, wie z.B. dass Naturreligionen seit der Steinzeit völlig „out“ sind, dass wir die Schöpfung bewahren müssen, vor allem weil der Mensch die Krone der Schöpfung ist. Dass der Germanenkult nicht nach Bayern passt. Dass Kindermord kein Menschenrecht ist und dass das Lebensrecht auch für Alte, Kranke und Behinderte gilt.

Wär doch sicher sehr erhebend, zu beobachten, wie erschrocken die Neuheiden reagieren, wenn ihnen auf ihrer Seite plötzlich ein Kreuz oder ein Heiligenbild entgegenstrahlt - natürlich mit der Aufforderung abzuschwören und dies via Unterschriftenliste zu bekennen und dass 12.345 bereits unterschrieben haben.


Dafür wollen wir beten!

Kommentare:

  1. Wenn ich die Bibel recht verstehe, dann hat Gott uns Menschen doch seine Schöpfung anvertraut, damit wir damit verantwortungsvoll umgehen. Da denke ich schon, dass die Energiewende etwas mit dem Glauben zu tun hat und das Laiengremium eines Bistums sich dazu äussern darf. Wie man das, was die sagen, beurteilt, das mag wieder eine andere Frage sein.
    Glaube hat auch etwas mit Weltgestaltung zu tun und die Welt gestaltet man nicht nur mit Rosenkranzgebet. Da darf man ruhig auch ab und zu irdischen Sachverstand um Gottes Willen ins Spiel bringen. Darür wollen wir (auch) beten!

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  2. aber was wir nicht wollen, ist daß die Apostel der Umweltreligion ihre kruden Thesen, die in ihrem Wahlprogramm jede Daseinsberechtigung haben, ungefiltert auf der Website einer Diözese erscheinen. Daß wir die Schöpfung Gottes respektieren, hochschätzen, bewahren und hüten - dazu bekennen wir uns, was wir nicht wollen, ist als katholische Gläubige von spießiggrünen Politikmissionaren instrumentalisiert zu werden-zum Zwecke gemeinsamen Krötentunnelbaus, Borkenkäfer-habitat-sanierungen und neuheidnischer Baumanbetung ( mit einem Glas Latte MAcchiato in der Hand).

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