Sonntag, 11. November 2012

Wie die Priesterinitiative 2025 totgeschwiegen wird

Ausgewogenheit und Neutralität: So geht's beim BR.


Was unseren "Lieblinks-Blättern" ausgewogene und neutrale Berichterstattung bedeutet, zeigt sich ja in unseren täglichen Medienwatch-Artikeln. Da sind wir es doch schon gewohnt, dass die Alt-68er mit ihren pensionierten Priestern, die nach dem Ende ihrer Dienstzeit den Kampf gegen die Gebote der Kirche aufnehmen, dort immer besonders sonnige Plätze bekommen. Das liest der LinksGrüne Parteigenosse gern, dass es es ein paar Alt-Revoluzzer in der Kirche gibt, die man doch irgendwie mit den alten Zeitgeist-"Wahrheiten" weichkochen konnte.

Diese Vorliebe für die Alt-Revoluzzer ist jetzt auch beim BR zu bemerken. Gerade heute in der Rundschau gab's mal wieder einen Bericht über das "gespaltene" Bistum Augsburg und natürlich kamen die gewichtigen alten Herren mit ihren noch älteren Forderungen ausgiebig zu Wort. Sie durften ihren kalten Kaffee zur besten Sendezeit servieren und auch der Sprecher des Bistums Augsburg tat so, als würde er ihnen recht geben - man will ja nicht anecken .....
... um die sog. "Spaltung" zu dokumentieren, gab es dann auch noch einen versteckten Hinweis auf den Zenit-Artikel zur Priesterinitiative 2025, über die wir uns ja schon vor ein paar Wochen freuen konnten. Allerdings fand es der BR hier nicht für nötig, auch die Gründer dieser Gruppe über ihre Motivation sprechen zu lassen.
Also nee, Priester, die ihrem Bischof und ihrem Papst gehorchen und einfach nur katholisch sein wollen, haben halt so gar nix sensationelles .... Hatte man etwa Angst, die jungen Priester, die alle noch im Dienst sind zu zeigen? Wollte man den "Alten" die Konfrontation mit der neuen kirchentreuen Priestergeneration ersparen? Das könnte das Motiv sein. Denn auch in der Süddeutschen haben die Alt-Revoluzzer schon des öfteren gejammert, dass der Priesternachwuchs ihren Vorstellungen von gestern nicht folgt.

Sieht ganz so aus, als würde man jetzt auch beim BR den Weg der neutralen und ausgewogenen Berichterstattung verlassen. Peinlich! Ich denke, die sollten mal nach England schauen (Der Fall BBC war übrigens auch Teil der Rundschau), um zu sehen, was mit solch parteiischen Sendern passiert.

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