Montag, 10. Dezember 2012

Die Tücken einer Pilgerreise nach Rom im 21 Jahrhundert, oder wie die Klimerwärmung zuschlug

Also wir waren in Rom, das wissen ja schon alle.
Nun gehört auch zu einer Pilgerreise die Frage "Was zieh ich nur an?" und "Was pack ich ein?" Früher. wurden solche Fragen unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Stellung und der  Transportkapazitäten des gewählten Transportmittels (Maultiere, Pferde, Kutschen, Schusters Rappen oder Schiffe) entschieden.
Heutzutage ist das komplett anderes, aber meist bestimmen die Bedingungen der jeweiligen Fluggesellschaften die Menge der mitgenommenen Kleider.
Also wir flogen mit leichtem Gepäck in den Süden, wo es ja bekanntlich, oder besser angeblich, wärmer ist, als bei uns.
Je nun, ich hatte eine leichte Jacke dabei, falls es warm wird, und die trug ich dann in Rom noch unter dem Mantel, damit mir warm wird!
Es war also kalt in Rom, aber das war egal, der Seele wurde leicht und wohl.
Wohlgemut begab ich mich am Ende der Reise zum Flughafen Fiumiciono,  um nach Hause zu fliegen, immer noch wohlgemut schreite ich zum Check-.in Automat um meine Bordcard zu erstellen, da eröffnete mir der Automat, dass mein Flug annuliert sei.


Ich begebe mich zum Schalter, wo mir eine Dame eröffnet , dass ganz Deutschland aktuell dabei sei, im Schnee zu versinken und besonders beim Frankfurter Flughafen "nix mehr ginge".
Sie könne mich nur noch nach München umbuchen!
Gesagt getan, (das Chaos am Flughafen spar ich mir jetzt) mein Punkt ist ein anderer.
Irgendwann überfliegen wir Venedig und ab da fliegen wir, unter uns Dunkel und über uns die Sterne, weil es nämlich in den Alpen so schneit, dass man nix sieht, kein weißer Gipfel und keine beleuchtete Straße, kein Dörflein und keine Stadt.
Der Sinkflug  auf München führte durch fallenden Schnee, was im Licht der Tragflächenbeleuchtung aussieht wie aus einem Fantasy Roman.  Auf dem Weg zum endgültigen Landplatz, begegneten wir Kolonnen von Räumfahrzeugen.
Eine Mitreisende wurde von ihrer Familie abgeholt. Sie war eine ganze liebe Frau und sorgte, sich , dass die Familie schon stundenlang (wir hatten nämlich schon über 2 einhalb Stunden Verspätung) vergeblich auf sie warte.
Ich traf sie kurz am Ausgang, wo sie mir ihre Familie vorstellte und sagte "Die sind grad eben erst angekommen, die standen seit Rosenheim im Stau und sorgten sich die ganze Zeit, dass ich vergeblich am Flughafen steh und warte"
Warum ich das so ausführlich schreibe, je nun, also da geschieht das, was im Winter öfter mal passiert es wird halt Winter, kalt, Schnee und Eis und nix geht mehr.
Aber Herrschaften wir haben doch Klimerwärumng, die Polkappen schmelzen, es wird immer wärmer und bald wird man in Grönland Ananas züchten können!
Nur davon gemerkt hab ich noch nix!

2 Kommentare:

  1. Fazit: wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.
    Der Frankfurter Flughafen war schon sehr früh gesperrt und es folgten noch einige andere im Laufe des Abends-auch in München ging am Ende nichts mehr. Dafür streikte heute das Bodenpersonal hier und da. Derlei Unwägbarkeiten sind möglicherweise die letzten Abenteuer der müden Zivilisation.

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  2. Das sagte einer meiner müden Mitreisenden auch.
    Ich hab mir Klimaerwärmung halt nur anders vorgestellt, als würde das bedeuten, es wird wärmer.
    Weit gefehlt, egal ob das Wetter gut oder schlecht, oder so, wie es sich gehört ist, es ist immer die Klimaerwärung und die ist (warum eigentlich?) schlecht.
    Das ist das erste Dogma der Klimareligion, belegt mit absolutem Tabu und das gilt selbst dann, wenn man friert wie blöd.

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