Sonntag, 16. Dezember 2012

So langsam fällt es auf:

Oder: wer solche "Brüder" hat, braucht keine Feinde.


Seit einigen Tagen findet sich auf katholisch.de der eine oder andere Artikel, von dem man glaubt, katholisch.de hätte den einen oder anderen arbeitslosen FR-Redakteur eingestellt.
Wir haben es gemerkt, als die weltweit positiv angenommene und sogar von den deutschen Mainstream-Medien neutral dargestellten Twitter-Aktivitäten ausgerechnet vom offiziellen Webportal katholisch.de mit Nörgelei und Kritik begleitet wurde.

Heute nun wird die Ansprache des Papstes zum Weltfriedenstag "in die Mangel genommen". Und auch hier finden sich Kommentare, die man eher bei SPOn oder SZOn vermutet hätte. Und es ist schön, dass es jetzt auch anderen auffällt:
Pater Hagenkord von Radio Vatikan schreibt auf seinem Blog "Wenn selbst katholische Medien wie etwa katholisch.de erst einmal diesen Konflikt um Aussagen des Papstes schildern, bevor sie dann zum Inhalt kommen, dann wird es wirr...."

Danke, Pater Hagenkord für die deutlichen Worte. Da haben wohl einige Mitglieder der katholisch.de-Redaktion ihre Aufgabe nicht verstanden oder sie träumen tatsächlich davon, einmal für den Spiegel zu arbeiten ....

So langsam könnte man den Eindruck gewinnen, dass sich die zwei Millionen Euro für die Umgestaltung des Portals nicht gelohnt haben.

2 Kommentare:

  1. Man glaubt schlicht im falschen Film zu sein, wenn man auf der offiziellen Website der DBK Texte liest, die allesamt aus der antiken Wortschmiede von Wir-sind(nicht)-Kirche zu stammen scheinen.
    Hier ist er wieder der altböse Feind- in Form eines Aufsässigkeits-Gens, das seine teutonischen Träger zum Kampf um bzw. gegen Rom zwingt.
    Bischöfliches Treueversprechen hin oder her- wenn kümmert´s?
    Bei der Neugestaltung von katholisch.de ist etwas ganz gründlich daneben gegangen. Schade.

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  2. Hervorheben möchte ich folgenden Satz aus dem empfehlenswerten Artikel des Pater Hagenkord:
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    Dass Interessenverbände und deren Vertreter Interessen vertreten, ist völlig in Ordnung.
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    Ja genau, das sollten sich unserer deutschen Katholikengurus mal vergegenwärtigen, dass sie die eigenen Interessen zu vertreten haben.
    Schon Jesus sagt "Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen!"
    Und genau da liegt m.E. das dicke, dicke Problem des offiziösen deutschen Katholizismus, für alle und jeden setzt man sich ein, nur nicht für die eigenen Leuten, die können sehen wo sie bleiben!

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