Mittwoch, 12. Dezember 2012

Spaßbremsen oder einfach nur kleine Neidhammel?

Seit heute nachmittag der erste Tweet abgesetzt wurde, ist der twitternde Papst in fast aller Munde. Selbst die deutschen Mainstream-Medien hatten diesmal nix auszusetzen und berichteten brav und korrekt über die ersten Tweets von Papst Benedikt. Inzwischen lesen mehr als 1,4 Millionen Menschen, was der Papst uns zu sagen hat.
Aber: wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr oder so ähnlich:

Denn auch in Deutschland gibt es ein katholisches Portal, das mit viel Engagement und Geld auf Vordermann gebracht wurde und sehr ansprechend ist. Auch hier wird getwittert  - doch wenn man auf die Zahlen der Follower schaut, ist das doch eher ernüchternd. Gerade mal 1081 Follower sind daran interessiert, was die (glauben manche) wichtigste(!) Sektion der katholischen Kirche zu vermelden hat.

Da muss aber jemand sehr neidisch auf die Zahlen aus Rom geblickt haben, denn selbst die deutschen Follower sind inzwischen derer 25.802....

Anders lässt es sich nicht erklären, dass man zum Twitter-Start von @pontifex bei katholisch.de u.a. schreibt: "....Die Resonanz auf den twitternden Papst ist groß. Der Spott darüber allerdings auch." oder "Um den vorbereiteten Tweet von einem iPad in die Welt zu senden, benötigte er allerdings die Assistenz eines Mitarbeiters." Ja und? Welcher deutsche Bischof würde das denn auf Anhieb alleine können?
Man macht sich aber auch Sorgen, "....Es ist kaum vorstellbar, wie der Vatikan das alles sichten und die ernsthaften Fragen beantworten will...."
Da schlagen wir doch vor, da es ja bei twitter/katholisch.de nix zu tun gibt, ein paar Mitarbeiter nach Rom auszusenden, die dort helfen, die vielen Anfragen zu beantworten, die jetzt direkt an den Papst gerichtet werden.
Unter dem Motto seines letzten Tweets, wäre das doch eine schöne Sache:



Das ist doch allemal besser, als in Deutschland zu sitzen, rumzunölen und hämische Artikel zu schreiben. 


7 Kommentare:

  1. ich kann auch nichts Tröstliches für die armen Mauerblümchen des DBK-Twitter-accounts vermelden, in Rom ist man froh und zufrieden und überdies ist auch das neue Papstbuch das (auch in dieser Woche) Meistverkaufte. Noch Fragen ?

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  2. Vielleicht hat man bei katholisch.de ja auch aus Nächstenliebe mildtätig einen der entlassenen Mitarbeiter der FR als Texter für die home-page eingestellt?

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    1. Das wäre natürlich eine Erklärung für die seltsamen Artikel bei katholisch.de in den letzten Wochen. Hat man sich bei katholisch.de etwa nicht informiert, dass mit solchen Alt68ern kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist?

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    2. Pappenheimer12.12.12, 21:53

      Nicht, wenn man selbst zu dieser Truppe gehört und sich für den Nabel der Welt und das Salz der Erde hält. Hat der Nöhl-Beitrag eigentlich einen Autor?

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    3. Da steht nur (meu), wer immer das ist. Da steht ein Christoph Meurer. Na ja, was soll der arme Kerl auch tun in einer Redaktion von 6 Frauen und 2 Männern. Da wundert uns doch nix mehr .... nööööööl

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  3. Ach ist das schön!
    Und wenn er die Hilfe eines Mitarbeiters braucht. so what?
    Am Anfang meiner Computerkarriere hab ich doch auch Hilfe gebraucht und die meisten, mit dem neuen Medium umgehenden Journalisten und dergleichen, wissen auch nicht was ein Assembler Code ist, oder können ein Programm schreiben.
    Und am Anfang haben sie sich auch blöd angestellt.
    Finde es gut, dass er twittert, meinem Kindern hat es schwer imponiert!

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    1. in Rom und im Vatican ist man jedenfalls hoch erfreut-über diesen sensationellen Start. Bei katholisch.de käut man gerade das wieder, was die Laien-Medien schon vor Wochen an Bedenken vorgebracht haben.Die waren jedenfalls heute zumindest neutral. Die ungefähr ( glaub´ich wenigstens) 26.000 follower in D sind ja nach nur einem Tag auch ne andere Hausnummer als die 1008 für katholisch.de... Besonders schön fand ich den Tweet der Franziskaner aus Assisi, die dem Hl. Vater ebenfalls per Twitter versicherten, im Namen des Hl. Franziskus mit ihm zu sein, bei diesem Abenteuer.

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