Samstag, 29. Dezember 2012

zu aktuellen Äußerungen eines atheistischen Professors und der Botschafterin Luthers

Ich weiß nicht, wer es gesagt, hat, dass es schwer sei keine Satire zu schreiben, aber diverse Meldungen scheinen das zu bestätigen.
Da ist zum einen ein Professor, also ein Mensch von dem man meinen sollte, das Denken gehöre zu seinen sehr gut entwickelten Fähigkeiten, der den Papst ermordet haben will, weil er, der Papst, zuständig sei, für all die Leute, die beim Sündigen kein Kondom benutzen und deshalb an den biologischen Folgen ihres Tuns sterben.
Je nun, dazu ist  zu sagen:
Eines dürfte mittlerweile, auch aufgrund der immer wieder über uns hereinbrechenden, medialen Empörung, eindeutig klar sein,  dass Homosexualität, genauso wie irgendwelche sexuellen Aktivitäten außerhalb der Ehe und gelebtes Christentum nicht kompatibel sind.
Und dann gehen solche Demagogen davon aus, dass der Mensch beim Sündigen (egal ob homo oder hetero) kein Kondom benutzt, weil der Papst das nicht will.


Würde der Mensch das tun, was die katholische Sexualmoral von ihm will, dann bräuchte niemand ein Kondom.
Tut der Mensch aber, was die Kirche nicht will, dann richtet er sich eben nicht nach dem, was der Papst will, es ist ihm also wurscht, ob der Papst was für oder gegen Kondome sagt.
Ich meine, das, was die Medien seit Jahren vom Papst wollen, ist das, was sie ihm eigentlich immer vorwerfen (Hexenverbrennung, Kreuzzüge, Kungelei mit den Mächtigen, Außerkraftsetzen von Gottes Gebot um des schnöden Mammons willen u.ä).
Sie wollen, dass es sagt: "Also Leute wenn ihr euren Hormonen freien Lauf lasst, und  das tut, was euch beständig, als das NonPlusUltra, verkauft wird, dann sündigt ihr zwar, aber, wenn ihr das Sündigen schon nicht lassen könnt, dann bitte, bitte mit Kondom" und am eigentlich wollen diese Leuten, die beständig die Ablasspraxis des Mittelalters abscheulich finden, dass in solchen Fällen ein Ablass gewährt würde.
Also Sünde wider das 6te Gebot zählt nicht, wenn dabei ein Produkt der Gummiindustrie verwendet wird. Oder was?

Da ist mir die Ablasspraxis des Mittelalters fast lieber, weil von so einer Kathedrale, da hab ich heutzutage auch noch was, von so einem verwendeten Kondom hat keiner was, und es  führt noch nicht einmal  zu süßen kleinen Babies, die wenn sie erwachsen geworden sind, die Folgen der mittelalterlichen Ablasspraxis bewundern und genießen können
Leute werden heutzutage Professoren, die echt keinen blassen Schimmer von logischem Denken haben.
Nebenbei,  dass das Nicht- Sündigen illusorisch ist, das muss sich die Kirche der Beichtstühle von niemandem sagen lasse (Chesterton).
Das Mittelalter und der Ablass führt uns zur nächsten Absurdität einer Professorin, diesmal ehrenhalber, ja unserer speziellen Freundin, der Pillen Margot.
Hat sie doch gefordert, der Papst solle doch gefälligst die Exkommunikation Luthers aufheben.
Einerseits geht das gar nicht, wie hier zu lesen ist, anderseits sollte Madame doch mal lesen, was der von ihr, der Exkommunikation würdig befundene Luther, so über den Papst von sich gibt.
Es mag ja sein, und es wäre gut, wenn der gute Dr. Martin noch auf dem Totenbett bereut hat, aber er hat gesagt, dass der Papst für ihn der Antichrist sei, und ich kapiere nicht, wie seine geistige Tochter wollen können kann, dass der Antichrist die Exkommunikation des Dr Martin aufhebt.
Wie gesagt, die Fähigkeit logisch zu denken, bzw. einfach mal von den eigene Voraussetzungen her konsequent weiter zu denken und zu leben, scheint  irgendwie abhanden gekommen zu sein.
Würde man das tun, so käme man vielleicht darauf, dass die  Grundaxiome des eigenen Weltbildes verkehrt sind und man könnte, frei nach William von Orckham, anfangen die eigenen Grundaxiome zu ändern, was auch Bekehrung genannt wird.
So bleibt nur die anima in se curvata, die in sich selbst gekrümmte Seele, übrig und die kommt nicht vom "Ich" zum "du", sondern bildet ihren eigenen Kosmos und der ist, wie Chesterton in "Orthodoxie" ausführt, einfach total klein und langweilig.
Willkommen in Absurdistan kann man da nur sagen.
Kardinal Meisner hat  die Lage gut geschildert. Ich kann mich ihm nur anschließen:
Wo leben wir denn?

1 Kommentar:

  1. Was das die Todesstrafe liebende Professörle (für was mal noch, für angewandte pentatonische Tonleitern?) aber noch gar nicht weiß, und das ist in all den Kommentaren zu seinen blutrünstigen Äußerungen bisher noch gar bicht zur Sprache gekommen, ist, daß nämlich die WHO inzwischen ausdrücklich die Linie des Hl. Vaters als die wirksamste in der Bekämpfung einer Ausbreitung des HI-Virus bestätigt-und das Versagen von Kondomen,z.B. weil die Poren im Latex oft größer sind als das Virus.....und weil die Gumminutzung das promiske Verhalten fördert.
    Fazit: er ist es also eigentlich selber, der die Ausbreitung von AIDS fördert und so muß er sich als Erster zur Bestrafung auf dem Schafott anmelden . Leute wie er sollten immer mit gutem Beispiel vorangehen.

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