Samstag, 26. Januar 2013

Meine persönlichen Erkenntnisse aus der Sinus-Studie.


Der Predigtgärtner hat auf seiner Seite einen Link zur Präsentation der Sinus-Studie gesetzt.
Ich hätte mir gar nicht die Mühe machen sollen, das Papier zu lesen, denn das wesentliche findet sich auf der Seite 2 (erste Seite nach der Titelseite):
Die MDG Medien-Dienstleistung dankt folgenden Institutionen für die finanzielle Unterstützung der Studie:    
"Missio: glauben - leben - geben",  "Erzbischöfliches Ordinariat München",  "Misereor, Ihr Hilfswerk", "katholische Arbeitsstelle für missionarisches Personal", "Katholisches Militärbischofsamt".


Ich musste jetzt erst mal tief Luft holen, bevor ich überhaupt was dazu schreiben konnte. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass zu jeder heiligen Messe Gelder eingesammelt werden und man denkt, das ist gut angelegt, wenn man großzügig was in den Korb legt, freut sich über das "Vergelt's Gott" und erfährt dann, dass damit "Studien" finanziert werden, die mehr schaden als nützen und überhaupt keine neuen Erkenntnisse bringen.
Das soll mir die Kirche jetzt mal erklären und jetzt werde ich meine persönlichen Konsequenzen ziehen: Wenn sonntags die Körbe herumgereicht werden, insbesondere wenn dann noch gesagt wird, dass es für misereor etc. sei, nach dem Prinzip "Geiz ist geil" verfahren. Das nicht gespendete Geld kommt in eine eigens angelegte Kasse und wird dann denen zur Verfügung gestellt, wo man weiß, es wird sinnvoll ausgegeben. St. Michael z.B. sagt jeden Sonntag an, wer das Geld bekommt bzw. wofür es genutzt wird. Das kann dann die Kirchenmusik sein oder die Heizkosten oder die Beleuchtung, die Restaurierung von Kunstwerken oder es geht (wenn z.B. Priester aus Afrika oder Südamerika da sind), direkt dorthin. Auch die Benediktinerklöster in Bayern freuen sich über die eine oder andere Spende. 
Aber für solche Schwachsinnsstudien, die dann noch dafür genutzt werden, über die Presse die Kirche in ein schlechtes Licht zu stellen, ist mir jeder Cent zu schade. 





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