Dienstag, 29. Januar 2013

Was ist TAZ denn?

In unserer "arm aber sexy"-Bundeshauptstadt steht nicht nur die Zentrale des Axel Springer Verlages, dessen Produkte mit mehr oder weniger Renommee in der ganzen Republik bekannt sind und von vielen Menschen konsumiert werden. Da wundert es nicht, dass dieser Verlag ein gewaltiges Wort mitredet, wenn es um die öffentliche Meinung geht - auch wenn diese Meinung eher sexy ist.
Das "arm" wird in Sachen Medien von einem Blättchen dargestellt, das man unter normalen Umständen gar nicht bemerken würde . Arm bezieht sich in diesem Fall aber nicht auf die finanzielle Situation (auch wenn's da nicht unbedingt zum besten stehen soll), sondern auf die Inhalte und die "Journalisten" dieses Blattes. Mit einer verkauften Auflage (lt. IVW-Meldung Q4/2012 )von 10.046 Exemplaren in Berlin (vgl. BZ 146.284, Berliner Morgenpost 122.771, der Tagesspiegel 126.449), und 56.575 in Gesamt-D, ist - so sollte man meinen - so ein Blatt auch gar nicht wichtig, hat doch manche solide unbekannte Heimatzeitung deutlich mehr Leser. Die Gießener Allgemeine liegt z.B. fast gleichauf bei 53.693 Expl. (nur für Mittelhessen!), der Donaukurier in Ingolstadt hat täglich 85.372 Leser, das "Oberbayerische Volksblatt" in Rosenheim darf sich über 68.496 Leser freuen.  Wenn man bedenkt, dass z.B. die "Münchner Kirchenzeitung im Erzbistum München 30.000 Abonnenten hat, oder das "Konradsblatt im Erzbistum Freiburg sogar auf 53.000 Abonnenten kommt, fragt man sich, wie es kommt, dass ein Blatt, das man unter normalen Umständen gar nicht bemerken würde, derart laut und aggressiv im Deutschen Blätterwald mitmischen darf und zudem noch in beängstigender Weise von den Öffentlich Rechtlichen Medien hofiert wird. In all den Jahren war noch nicht einmal der Chefredakteur eines Kirchenblattes oder einer Heimatzeitung in einer überregionalen Talkshow eingeladen.
Wie kann es also sein, dass Redakteure dieses auflagenmäßig so unwichtigen Blättchens "taz" permanent Auftritte in den gängigen Talkrunden haben (z.B. amSonntag, 20.1. zum Thema Mali) - ja schon fast Stammgäste im Presseclub sind.
Und das obwohl in diesem Blatt kürzlich öffentliche Drohungen gegen katholische Bischöfe und Politiker gemacht wurden, die an einem genehmigten "Marsch für das Leben" teilgenommen haben oder, wie bei Alipius oder Josef Bordat nachzulesen, generell Christen niedergemacht werden.

Man muss sich wirklich fragen, warum dieses unbedeutende linksextreme Blatt, mit seinen eindeutig verhetzenden Inhalten von den öffentlich-rechtlichen Medien nicht genauso als "pfui bäh" angesehen wird, wie andere Blätter, die am rechten Rand stehen und deren Chefredakteure man (mit recht) niemals in einen Presseclub einladen würde.
Kann man davon ausgehen, dass die ÖRM auf dem bewussten linken Auge so blind sind, dass sie diese "Journalisten" auch noch hofieren und damit die verhetzenden Inhalte zu ihren eigenen machen? Zahlen wir tatsächlich Zwangsgebühren, damit Denunziantentum und Hexenjagd in Deutschland wieder gesellschaftsfähig werden? Diesmal vom linken Rand?

Und - und das möchte ich der taz doch gerne ins Stammbuch schreiben: Hexenjagd geht gar nicht. Denn wie gerade in den Linken Blättern so gerne kolportiert wird, ist Hexenjagd ein alleiniges katholisches Patent. D.h. bevor ein linker Schreiberling hier katholische Patente nutzen darf, ist erstmal kräftiges Löhnen angesagt und ob die taz dafür das Geld hat, wage ich zu bezweifeln.




9 Kommentare:

  1. Also das Stadtjournal Bruchköbel http://www.verlag-stadtjournal.de/lokal/
    Frage "wo issen dess?" hat auch eine Auflage von 10.100 und das Stadtjournal von Gelnhausen (des kennt auch keiner) hat sogar 12.000.
    Ich hoffe doch sehr, dass demnächst auch die Vertreter dieser Blätter, Gäste beim Presseclub sein werden.

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  2. Frau S., haben Sie eigentlich keine Angst vor einer Strafbewehrten Unterlassungserklärung? Sie verbreiten hier eine solche Menge an Lügen das es langsam mal Zeit für einen Schuss vor den Bug wäre, das gilt übrigens auch für ihre Kollegin die Frau H.
    Wer Auflage nicht von Ausgabe unterscheiden kann sollte vielleicht besser das Bloggen sein lassen.
    http://blogs.taz.de/hausblog/2013/01/23/zeitungssterben-ohne-uns/
    Die 10.00ste AUSGABE der TAZ erschien am 8.1.2013
    Wer lesen (und verstehen) kann ist klar im Vorteil.

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    1. Wir bedanken uns für den Hinweis über die ungenauen Auflagenzahlen. Bei den 10.000 handelte es sich um die Auflagenzahlen für Berlin (10.046 lt. IVW QVI/12). Zum Vergleich haben wir die Auflagen der restlichen Berliner Zeitungen ebenfalls dargestellt.
      Für Gesamtdeutschland entspricht die taz mit 56.575 Expl. ungefähr einer mittelgroßen Heimatzeitung, deshalb auch hier der Vergleich.
      Als Lüge würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen, denn die Auflagenzahlen werden von den Verlagen selbst an die IVW gemeldet. Sollten die Zahlen also nicht stimmen, liegt es an den Verlagen dies zu korrigieren.

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    2. Ich finde es rührend, daß die treuen Leser-Innen aus dem Kleingeisterhaus hier stolz verkünden, schon lesen zu können.
      Zwar klappt es noch nicht immer ganz, wie man an bestimmten Auslassungen sehen kann, aber Übung macht den Meister.
      Also lieber anonymus, nicht entmutigen lassen.

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    3. Noch ein Hinweis:
      Der Originalkommentar von "Anonym" wurde von mir im ersten Satz der Ansprache leicht modifziert.

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    4. Egon MIelke30.01.13, 13:09

      das war dann wohl der Teil, mit dem sie ihre Fähigkeiten als IM unter Beweis stellen wollten?

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  3. Das gibt aber sicher einen Stürmchen im Wassergläschen bei den Nutzern dieses Desinformationsblättchens. Wie man weiß, haben sie es gar nicht gern-wenn man ihre Märchensammlungen kritisiert, und mit der Meinungsfreiheit haben sie es trotz mantraartig vorgetragener Rosa Luxemburg-Zitate auch nicht so.
    Das Stadtjournal Bruchköbel wäre doch mal ´ne gute Alternative.

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    1. Es ist wie immer, sie leben in dem Glauben, sie seien "die Meisten". Wenn sie dann mit facts konfrontiert werden, ist der Schock einfach groß, da muss man einfach Verständnis für haben.

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  4. Ja ich finde es auch immer wieder faszinierend wie wenig Leute, die es immer mit der Freiheit des Denkens haben, es in Wirklichkeit mit der Freiheit haben.
    Freiheit der Meinungsäußerung bedeutet auch sich zu irren oder Fehlinformationen aufgesessen zu sein.
    Es bedeutet auch, diese Meinung äußern zu dürfen, bzw der Ansicht sein zu dürfen, dass die Spartakus nie gelebt hat.
    Freiheit bedeutet auch die Möglichkeit (die praktische Möglichkeit) des Irrtums.
    Interessant finde ich es seit Jahren, wie in einem scheinbar dialektischen Prozess, die Freiheit immer mehr unter die Räder gerät.

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