Mittwoch, 13. März 2013

Bella Roma

Zugegeben, es ist für die Jahreszeit zu kalt. Bei uns in Deutschland, aber auch in Bella Italia. Rom, derzeit das Zentrum der Welt hüllt sich in dicke dunkle Wolken, aus denen dicke Regentropfen herniederprasseln.
Was für ein Pech für die Journalisten und Medienvertreter, die sich während des Konklave ein paar schöne Tage in Bella Roma machen wollten. In Straßencafés sitzen, Espresso oder Cappuccino trinken, vielleicht auch mal den einen anderen Prosecco. Nichts dergleichen. Eingepackt in dicke Winterklamotten müssen Herr und Frau Reporter frierend auf dem Petersplatz warten und gucken, was sich so tut. Gleichzeitig gibt's Druck aus der Heimat, doch bitte, bitte endlich Resultate zu liefern, damit das jeweilige Blatt als erstes berichten kann, wer denn nun demnächst die Kirche leiten wird.
Die Stories, die uns da so präsentiert werden, kann man dann in diversen Livetickern verfolgen und wir versprechen bald eine neue Folge der kuriosesten Ein- und Ausfälle.

Dabei ist Rom doch so schön. Keine Stadt der Welt kann mit dieser atemberaubenden Stadt mithalten. Aber die Journalisten sitzen gelangweilt rum, verbreiten schlechte Laune und stellen blöde Fragen - um nichts zu erfahren.

Da hätte ich doch einen Tipp, wie man  in Rom die Zeit sinnvoll nutzen kann.
Hier zum Beispiel. Oder hier. Das hier ist wirklich unerreicht. Das ist hier ist auch zu empfehlen.

Und ich sag's jetzt einfach mal so: Traut Euch. Einfach mal reingehen und sich fallen lassen. Gott spüren. Gott erfahren. Es ist einfach nur schön und sonst passiert nichts.
Vielleicht kommt ihr mit ganz neuen Ideen wieder raus. Oder ihr kriegt die Ruhe und Gelassenheit, die Pater Hagenkord heute in einem ARD-Interview ausgestrahlt hat.

Ich garantiere es. Mir ist es nämlich auch mal so gegangen. Bevor ich in die Kirche eintrat, hatte ich auch befürchtet, dass die Türme der Frauenkirche einstürzen, bevor ich reingehe. Als ich dann drin war, ist nichts passiert, aber ich wollte gar nicht wieder raus ... So schön war es.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.