Mittwoch, 13. März 2013

Komm mir bloß nicht mit den Fakten! Eine Erinnerung an Fukushima

Nun vor 2 Jahren wurde Japan von einem Erdbeben und einem aus dem Beben entstandenen Tsunami heimgesucht. Das ist in dieser Ecke der Welt, aus geologischen Gründen zwar nicht ungewöhnlich,  aber dennoch eine große Katastrophe.
So kam es in Folge des Erdbebens und der Überschwemmung zu ca 16.000 Toten (R.I.P.) zahlreichen Verletzten und gewaltigen Zerstörungen.
Es kam dann im abgeschalteten Reaktorteil von Fukushima, zu der Situation, dass die ausgelagerten Brennstäbe und die Reaktoren  nicht mehr richtig gekühlt werden konnten.
Es wurde nun heroisch versucht die Reaktoren wieder in den Griff zu kriegen, mithilfe von Robotern, Arbeitern, Spezialisten aus aller Welt (Kniff nicht ein deutsches THW Team?) um es kurz zu machen, es gelang.
In der Öffentlichkeit, insbesondere der deutschen kam an: "All diese schlimmen Bilder die uns aus Japan erreichen, stammen von dem fast GAU in Fukushima"
Deshalb beschloss die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomenergie.  Klar, es besteht an Rhein, Elbe, Donau, u.s.w auch eine ganz große Gefahr, dass da ein Tsunami die Rheinebene hinauftobt und nennenswerte Erdbeben, haben wir auch alle Nas lang.


Im Schwobeländle paarte sich schwäbische Sparsamkeit "Mer brauchet koan neije Baahhof, de alde duds aaach und isch ned so deier" mit der Atomangst und so haben wir den ersten grünen Ministerpräsidenten, von dem man aber  irgendwie kaum was hört oder sieht.
Ich hatte damals wilde Diskussionen am Küchentisch über Stromerzeugung und das große Manko, aller noch so durchdachten Methoden,  der Stromerzeugung, dass man elektrische Energie einfach nicht speichern kann. Diskussionen über Transportverluste und Atomkraft, Diskussionen über die Risiken von Kohle und Gaskraftwerken und darüber dass in Fukushima eben genau nicht das passiert ist, was man fürchtete und dass die Toten und Obdachlosen und die verwüsteten Häuser nicht auf den "in die Luft geflogenen Reaktor" zurückzuführen seien, sondern auf den Tsunami.
Ich wies darauf hin, dass Energie Versorgung schon immer und ewig gefährlich ist. Schon in Zeiten der guten, alte Holz-Kohleöfen kam es immer wieder zu verheerenden Bränden.
Ich wies drauf hin, dass man Fukushima in den Griff bekam, bewunderte die Japaner, die alles versuchten und denen es gelang, die Kernschmelze zu "handeln".
Ich kam mir vor wie ein Blinder unter lauter Sehenden, weil mir das apokalyptische Ausmaß nicht einleuchten wollte.
Erfreut stelle ich nun fest in diesem Land setzt der Verstand wieder ein.
Die Grünen Chefin mit dem netten Vornamen, postete auf facebook, das, was vor 2 Jahren noch absolutes Allgemeingut war (die vielen Toten gehen alle auf den Reaktorunfall in Folge des Tsunami zurück und "viele leben fernab ihrer verstrahlten Heimat") Ein bisschen googlen lehrt einem dass in der Region Fukuhima immer noch die Leute wohnen.
Sie erntete eine große Zahl empörter Gegenkommentare.
Gut so, der Verstand setzt wieder ein.
Ach undnochwas, das zweite grüne Thema ist ja die ach so schreckliche Klimaerwärmung. Aktuell  denk ich mir, "Wird langsam Zeit für die Kimaerwärmung, es ist ja schon Mitte März!"



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