Mittwoch, 27. März 2013

Wunderbar!

Auch heute feierte der Heilige Vater gemeinsam mit seinen "Nachbarn"eine heilige Messe in der Kapelle von Santa Marta.
In einer kurzen Predigt über das heutige Tagesevangelium, das den Verrat von Judas an Jesus vorhersagt, sprach Papst Franziskus über diesen Verrat .
Er stellte das "Schlecht reden, Gerüchte streuen, Skandalisieren auf eine Stufe mit Verrat. Dem Verrat, den Judas an unserem Herrn begangen hat - für 30 Silberlinge. 

Wie schon an den vorausgegangen Tagen durften viele "Mitbewohner" von Santa Marta die heutige heilige Messe mit dem Heiligen Vater feiern.
Papst Franziskus gab den Mitfeiernden den Gedanken mit auf den Weg, dass Judas nicht zögerte, Jesus an die Hohepriester zu verkaufen.

"Das heutige Evangelium beschreibt den Verrat des Judas für 30 Denare.
Einer der zwölf, einer der Freunde Jesu, einer von denen, die ihm am nächsten waren, spricht mit den Hohenpriestern und verhandelt über den Preis für den Verrat. Jesus war wie eine Ware geworden, die verkauft wurde. (....)  wenn wir so oft auf dem Markt der Geschichte, auf dem Markt unseres Lebens die 30 Denare wählen und Jesus links liegen lassen: schauen wir auf den Herrn, der verkauft wurde!
Und schauen wir auf uns, unsere Brüder, unsere Freunde - unter uns machen wir quasi auch das Gleiche. Es passiert, wenn wir über andere lästern. Das ist Verkaufen - und die Person, über die wir lästern, ist die Ware, wird zur Ware. Es ist die selbe Sache, die Judas getan hat.
Ich weiß nicht warum, aber es gibt eine dunkle Freude am Klatsch.
Zuerst beginnt es mit freundlichen Worten, aber dann kommen die Gerüchte und wir fangen an, andere Menschen bloßzustellen." sagte der Heilige Vater. "Es ist das gleiche, was Judas Jesus angetan hat, als er zu den Hohepriestern ging. Sein Herz war verschlossen. Er hatte kein Verständnis, keine Liebe, keine Freundschaft." Damit kam Papst Franziskus zu seinem wichtigsten Thema, der Vergebung.

"So haben auch wir keine Liebe, keine Freundschaft, kein Verständnis, wenn wir andere bloßstellen, sie zur Ware werden lassen und unseren Freund, unsere Eltern verkaufen. Wir bitten sie dann um Vergebung, aber wir tun es Jesus an. Jesus ist dieser Freund, diese Freundin.
Bitten wir um die Gabe, niemanden bloßzustellen, über niemanden zu lästern. Wenn wir feststellen, daß er Fehler hat, urteilen wir nicht mit unserer Zunge über ihn, sondern beten wir für ihn zum Herrn, sagen wir:"Herr hilf ihm!"

Wir danken dem heiligen Vater für diese wunderbar klaren Worte.
Wir hoffen und beten, dass diese klaren Worte auch einen Herrn Professor im fernen Münster erreichen, der mit seiner "Predigt" genau das getan hat, was der heilige Vater in so einfühlsamen Worten als falsch erklärt hat.
Wir wünschen dem Herrn Professor eine gesegnete Karwoche und dass das Bild unseres heiligen Vaters noch lange in seinem Büro hängen wird.





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