Sonntag, 14. April 2013

Babylon? Babylon!


Wer kennt sie nicht, die Bibelgeschichte vom Turmbau zu Babel, als Gott, der Großmannssucht der Menschen überdrüssig, mal wieder einen genialen Einfall hatte.
Er brachte den Menschen die unterschiedlichen Sprachen, die in unserer heutigen Welt dafür sorgen, dass man einander nicht mehr versteht.
Ein schönes Beispiel, dass diese Sprachverwirrung und die daraus entstehenden Missverständnisse  auch heute noch dafür sorgen, dass wir Menschen unsere Bodenhaftung nicht verlieren, haben wir kürzlich hier auf unserem Blog aufgezeigt.

So richtig gewirkt hat’s aber wohl noch nicht. Wir hatten ja schon vermutet, dass es den Medien wieder gelingen würde, aus einem kleinen Schneeball innerhalb von einer Woche eine Lawine zu machen ... und das ist doch erwähnenswert.

Wir möchten hier jetzt nicht noch einmal wiederholen, was Papst Franziskus zu Präses Schneider gesagt hat. Interessant ist aber, dass daraus immer wildere Geschichten gestrickt werden, so nach dem Motto: „...unter Benedikt XVI war ja alles schlecht, weil der wollte sich ja den Evangelischen nicht unterordnen, aber unter Papst Franziskus ist jetzt alles besser.
Der will zwar auch nicht, dass die Katholiken evangelisch werden, aber er sagt es halt so nett ...“ Und der Präses Schneider ist ganz begeistert, weil er ja jetzt von allen Medien interviewt wird und ihnen sagen kann, dass er mit Papst Franziskus zwar nicht darüber gesprochen hat, aber dass er fest davon überzeugt ist, dass schon bald Evangelische und Katholiken miteinander zum „Abendmahl“ gehen können, solange sie miteinander verheiratet sind.
Das scheint ihm sehr wichtig zu sein, dem Herrn Präses Schneider. Die Evangelischen sollen endlich zum "Abendmahl" gehen können.
Und hier zeigt sich die Sprachverwirrung besonders deutlich. Herr Schneider glaubt, dass Katholiken und Evangelische nur den richtigen Dolmetscher brauchen und schon lässt sich Abendmahl mit Eucharistie übersetzen und das Sprachproblem ist überwunden.
Nein, Herr Schneider, es braucht gar keinen Dolmetscher. Hilfreich wäre vielleicht das Buch von Pfarrer Theurer „Warum werden wir nicht katholisch?“. Aber man braucht es nicht unbedingt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man innerhalb von 3 Monaten „katholisch“ lernen kann. So lange dauert der Glaubenskurs, und schon wird man in die katholische Kirche aufgenommen, empfängt die erste heilige Kommunion und die  Firmung. Dazu braucht es die Liebe zu Christus, die Liebe zur Kirche und die Liebe zum rechten Glauben. Also für mich war das ganz einfach und ich bin so froh und glücklich in meiner Kirche und dazu musste ich nicht mal Vokabeln pauken. 

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