Freitag, 5. April 2013

Das Überraschungsei oder was Deutsche wirklich wollen

Da muss den deutschen Umerziehungspolitikern ja dieser Tage gehörig der Schrecken in die Glieder gefahren sein:

Der neue Papst ist in sein Amt eingeführt und seine Predigten sind gehalten, in denen er immer wieder von der Versuchung und auch dem Teufel sprach, oder seine Ansprache, dass die erste Pflicht der Medien sei, über das Gute, Wahre und Schöne zu schreiben.
Oder seine Katechese zur letzten Generalaudienz, in der Papst Franziskus auf die Aufgaben der Frauen als "Glaubensverkünderinnen" im Rahmen ihres Mutterseins hinwies. All das hat in Deutschland bereits zu einer Umkehr geführt. Mann, wer hätte das gedacht? Aber Umfragen (ab Bild 26) lügen nicht, wie wir alle wissen und deshalb verkünden wir voller Stolz, Deutschland ist auf dem Weg der Umkehr und der Besserung.
Seit gestern gibt es einen neuen Deutschland-Trend, in dem die Deutschen nicht nur darüber befragt wurden, welchen Politiker sie am meisten lieben, welche Partei sie wählen würden, sondern auch, was sie von Papst Franziskus halten.


Und das hat sogar uns in Staunen versetzt. 55% der Deutschen sind demnach mit Papst Franziskus zufrieden, bei den Katholiken sind es gar 58%... Da kann man nur staunen und sich wundern, warum in Deutschland über Frauenquote, Genderismus, Homoehe etc. diskutiert wird, obwohl die Deutschen doch mit dem Papst, der das genaue Gegenteil verkündet, so zufrieden sind ...
Da hat die Politik in den letzten Jahren wohl was falsch verstanden, und gedacht, die Deutschen wollen das, was in der Zeitung steht....
Wir gehen jetzt mal davon aus, dass die überwältigende Zustimmung für Papst Franziskus nicht nur der in den Medien überwiegend behandelten  "Modefrage" (neue schlichte Gewänder, anstatt "auftragen" der alten prächtigen) oder der "Autofrage" (VW Phaeton statt Mercedes S-Klasse) bzw. der "Wohnungsfrage" (modernes komfortables Santa Marta statt kalter und alter Apostolischer Palast) zu verdanken ist. Das wäre allerdings sehr peinlich und würde nicht für die Lesekompetenz der Deutschen sprechen. Das wäre dann aber auch des Rätsels Lösung, dass mit Papst Benedikt nur 8% zufrieden waren, obwohl er doch genauso das gleiche gesagt hat....

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