Montag, 29. April 2013

Ergebnisse der Diözeanversammlung, oder was will uns der Dichter denn damit sagen?

Auf katholisch.de findet sich der erwartete Jubelartikel zum Ausgang des Freiburger Diözesanforums, das nebenher bemerkt, gar kein Befugnis hat, aber wen interessieren heutzutage, in der deutschen Sektion der (noch) römisch katholischen Kirche, solchen Kleinigkeiten schon.
Lassen wir mal den schon endemischen Unfug, mit den angestrebten Segnungen sündhafter Verbindungen und die langweiligen Frauenthemen, weg. Ich erinnere mich in meiner Jugend, also vor 40 Jahren oft in den katholischen Geschichten modernen Katholiken folgende Geschichte gelesen zu haben: "Der junge Mann aus gut katholischem Haus, entfernt sich von Glauben und fängt eine Liason mit einer geschiedenen Frau an. Der fromm gebliebene Teil der Familie fängt das Beten an und  die Beziehung endet".  Naja, lang ist's her und irgendwie scheint an der Basis doch eher die Hermeneutik des Bruchs angekommen zu sein, als die Hermeneutik der Kontinuität.
Widmen wir uns einer Kleinigkeit,:
Es heißt in dem Artikel auf katholisch.de :.Als weitere Vorschläge sprachen sich die Delegierten beispielsweise für eine leichter verständliche Sprache in der Kirche oder eine Öffnung zu "Gegenwartskulturen" aus............
Wie meinen die das ?
Predigt in dem Stil, etwa:
 "Hey Alder lahn, also  der coole Jesus der sagte: Hey Leude was gehd denn so? Und das wollden se aber nicht hören,weil se nicht chillisch genug waren und deshalb hamse ihn dann gekreuzigt, voll fett krass. Aber das hat er dann mid sich machen lassen, weil er wollt dass wir auch weiter,  voll fett  abhängen können, aber dabei sollen wir cool und konkret bleiben, net vergesse!

update Der Artikel auf katholisch.de ist verschwunden, deshalb hier bei domradio guggen.

3 Kommentare:

  1. Hat zwar nicht mit dem Kirchenrecht zu tun, aber ich schreibe es trotzdem, auch auf die Gefahr hin, dass ich es jetzt mir mich euch verderbe:
    Einen derartigen Stil bekommt man neuerdings auch aus dem Vatikan zu hören ("Da habt ihr aber ordentlich gearbeitet,ehh?", "Gottesspray", "Die Priester sollen zu den Schafen an der Periferie gehen und selbst nach Schafen riechen." und sonstige Banalitäten).
    Wahrscheinlich bin ich jetzt gegenüber Franziskus nicht fair. Aber ich mag Benedikt XVI. sehr und ich finde die Ungerechtigkeitn, die ihm jetzt widerfahren, einfach unerträglich. Schon klar. Der Papst ist jetzt Franziskus, und sogar Benedikt selbst hat ihm gegenüber Gehorsam versprochen. Ich weiß, ich sollte mir jetzt an Benedikt ein Beispiel nehmen. Aber seine Gefühle kann man halt nur sehr schwer kontrollieren. Und deshalb habe ich einfach das sagen müssen, was ich jetzt geschrieben habe. Verzeiht mir, bitte!

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  2. Ach Dorothea es geht mir doch ähnlich!

    Ich verbiete mir nur selber zu sehr darüber nachzudenken und halte mit die ganze Zeit vor, dass dem Papst nur dann lehramtlich zu folgen ist, wenn er sein Lehramt ausübt.
    Was der aktuelle Papst definitiv aktuell nicht tut.
    Deshalb gelten die lehramtlichen Texte (Enzykliken) von Benedikt und JPII und der Katechismus und all das und es wird auch nie anders sein.

    Ich meine die Klagen über den unklaren Stil, die verwirrenden Zeichen sind so alt wie das 2te Vatikanum (leider).
    Es war ja Benedikts großes Anliegen, die Texte des 2ten Vatikanums, im Licht der kirchlichen Tradition und der Schrift und der immerwährenden Glaubenspraxis der Kirche zu lesen, zu interpretieren und zu leben.
    Faktisch geht es ja auch gar nicht anders, es sei denn man sagt: "die Kirche war jahrhundertelang lehrmäßig komplett auf dem falschen Schiff, bis wir das richtige gebaut haben", was zwar nach dem Konzil oft so zu hören war, aber Unfug ist.
    Davon zu unterscheiden ist jedoch, dass die Kriche immer wieder versucht ist, den gerade aktuellen "Weisheit letzter Schluß" für Gottes Wort zu halten, aber auch das ist nichts Neues, begleitet diese Versuchung doch schon seitdem der Teufel Christus auf die Zinne des Tempels gestellt hat, die Kirche.

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    1. Danke. Dein Statement hat mir sehr gut getan.

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