Donnerstag, 25. April 2013

Hass, Neid und Häme: das neue Markenzeichen der Deutschen oder das Erbe der SED?

Dorothea hatte ja letztens einmal einen Link zu einem Blog, wo aufgezeigt wurde, wie generalstabsmäßig von Seiten des ehemaligen DDR-Regimes Verleumdungskampagnen gegen missliebige Staatsbürger geplant und durchgeführt wurden. Als Beispiel wurde der Oscarprämierte Film "Das Leben der anderen" genannt.

Wenn man sich in den letzten Jahren regelmäßig über die deutschen Medien, besonders im Internet informieren wollte, fiel es dort verstärkt auf: Der Linksgrüne Mainstream, der von diesen Medien gemacht wurde, zieht ein bestimmtes Forenpublikum an, das gefördert durch interne Zensur innerhalb der Redaktionen diese Verleumdungs- und Diffamierungskampagnen der SED konsequent fortsetzt. Man hat bestimmte Feindbilder:  Erfolgreiche, Konservative, katholische Kirche. Da ist es ein besonderes Fest für diese Gruppen, wenn das mal alles zusammenzutreffen scheint. Die vermutete Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß ist wohl ein solcher "Glücksfall" für die Propagandaabteilung der Ex-SED. Da kommt alles zusammen. Ein erfolgreicher Manager, der zudem in der Öffentlichkeit wirkt.
Ein erfolgreicher Fußballclub, der in diesem Jahr auf einem sehr erfolgreichen Weg ist. Ein erfolgreiches Bundesland, konservativ regiert, das den weniger erfolgreichen, ob ihrer Vorbildfunktion ein Dorn im Auge ist. Und natürlich - in den Augen der Linken besonders schwerwiegend - auch noch überwiegend katholisch ist.

Und man muss schon hart im Nehmen sein, wenn man sieht, mit welch abartiger kranker Energie, alle diese Punkte jetzt zusammengewürfelt werden, um daraus auf alles einzudreschen, was dem eigenen Weltbild so konträr entgegenläuft.
Die linken MSM, die sich seit Tagen beinahe ausschließlich mit dem Fall Hoeneß beschäftigen, und Artikel nach Artikel mit immer den gleichen Inhalten, Vermutungen und nicht bewiesenen oder bestätigten "Eilmeldungen" nachlegen, finden diese Neid und Hassattacken offensichtlich ganz in Ordnung, erhöht es doch die Klickrate und sorgt so für zusätzliches Geschäft. Interessant ist, wie verschiedene Dinge, die gar nichts miteinander zu tun haben, vermengt werden.
Einer von 12,5 Millionen Bayern hat vermutlich eine Straftat begangen. Und plötzlich ist das ganze Land eine Ansammlung von korrupten Steuerbetrügern. Und es ist erschreckend, wie sich manche hochrangige Politiker aus dem Fenster lehnen und hier mal wieder mit dem Finger auf die anderen zeigen. Plötzlich sind alle schuld, die in Bayern leben. Und natürlich jeder, der irgendwann einmal mit dem Herrn Hoeneß gesehen wurde. Leben wir wirklich in einer DDR, wo die Sippenhaftung ja ein beliebtes Druckmittel war? Das ist doch wirklich nicht zu fassen.
Höhepunkt im SPON-Forum zum Thema "Hoeneß und der Bayernfilz" war übrigens dieser Satz:

"Das ist nicht nur in Bayern so, diese hippokratische Doppelmoral erstreckt sich durch den gesamten geographischen und mentalen Hoheitsbereich der Katholischen Kirche. Die gutgemeinte Intention sich die Sünden im Beichtstuhl zu entsorgen, heiligt alle Mittel. Ein bischen Demut wäre jetzt angesagt, kann man von dem arroganten Fußball Loddel Uli wohl aber nicht erwarten"

Da hat es wirklich einer geschafft, die gesammelten roten Tücher der Linksfraktion in einem Satz unterzubringen. 
Tatsächlich hat es geklappt, in die vermutliche Straftat eines einzelnen auch noch die Kirche mit hineinzuziehen. Da kann der Kardinal Marx ja froh sein, dass er Dortmund-Fan ist und mit diesem "ganzen Sumpf" absolut nichts zu tun hat. Und es ist gut, nicht zu wissen, wer der Beichtvater von Uli Hoeneß ist. Der könnte sich sonst vor dem Presseansturm gar nicht mehr retten.

Danken wir unserem Papst Franziskus, der das Thema Verleumdung und Gerüchte schon des öfteren zum Thema seiner Predigten machte, auch wenn es sicher noch eine ganze Weile dauern wird, bis diese Worte auch in Deutschland auf fruchtbaren Boden fallen. 

Nachschlag:
Nachdem es die Süddeutsche mit ihren Angriffen und Beleidigungen gegen Herrn Hoeneß und seine angeblichen Verbindungen in die CSU mal wieder auf die Spitze getrieben hat und passend dazu natürlich im Forum das Linke Forenprekariat ordentlich auf alles nicht meinungskonforme mit übelsten Beleidigungen und Unterstellungen eindreschen durfte, wollte ich dort mal einige Kommentare loslassen, die natürlich nicht freigeschaltet wurden. Dafür bekam ich aber folgende Mail: 
"Liebe cinderella01,
gerne würden wir Ihre Beiträge veröffentlichen - doch leider widersprechen Ihre unhaltbaren Unterstellungen und Beleidigungen gegen unsere Regeln: www.sz.de/regeln.
Wit müssen Sie bitten, sich in Zukunft an diese zu halten. Andernfalls müssen wir Ihren Account leider sperren." 
So geht's einem bei der SZ, wenn man die "falsche" Meinung hat.






4 Kommentare:

  1. Es scheint, dass es da 2 "Dorotheen" gibt. Ich bin diejenige, die sich an der Diskussion über das "Gloria" (http://beiboot-petri.blogspot.co.at/2013/04/zur-ehre-des-heiligen-georg.html#comment-form) beteiligt hat. Sollte ich nicht - da ich ja diejenige bin, die später eingestiegen ist - vielleicht meinen Namen wechseln und lieber einen Nick statt meinem Vornamen verwenden, damit bei eventuellen Diskussionen klar ist, wer da jetzt postet?
    Bitte teilt mir mit, was bei euch in so einem Fall der Brauch ist.

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    1. Dorothea, ich denke, das ist kein Problem, so was kommt öfter vor. Der Blog "Non draco sit mihi dux" gehört auch einer Dorothea, aber Namensgleichheiten gibt es ja auch im richtigen Leben. Denke das ist kein großes Problem. Du musst also den Namen nicht unbedingt ändern.
      Denn Blogger erscheinen ja in der Kommentarliste dann mit ihren Blogger-Profil-Zeichen, so dass man daran auch schon einen Unterschied sieht ....

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    2. Danke. Aber ich nenne mich ab dem nächsten Posting doch "Dorothea2". Dann wisst Ihr, dass das ich bin, der Kirchenrecht-Freak.

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  2. Ja und ich freu mich schon auf die wirklich guten Kommentare, wenn es mal wieder ums Kirchenrecht geht

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