Mittwoch, 24. April 2013

Wehe wenn sie losgelassen............................

Da haben mal wieder diese seltsamen Frauen, die denken ihr blanker Busen wäre eine Waffe, zugeschlagen, Meines Erachtens, haben sie  dabei vergessen, dass wir nicht im viktorianischen England  -das laut Chesterton eine gute Zeit gewesen ist,  aber mir geht es nur um die Prüderie und die Unmöglichkeit einen nackten Busen in der Öffentlichkeit zu sehen - leben und auch nicht in einem streng islamischen Land mit Burka Zwang oder Gesichtsschleierpflicht, leben.
Nein wir leben in einer Welt wo nackte Busen an jeder Bushaltestelle für Zahnpasta und Unterwäsche werben, in einer Welt wo schon 2 jährigen beigebracht wird was ein Kondom ist und lauter so ein Kram.
Deshalb frage ich mich was die wollen?
Ich meine, wenn die das in Mekka oder vor der Al Aksa Moschee oder auf einem afghanischen Marktplatz sich trauen täten, das wäre in der Tat ein Provokation, aber bei uns?
Auf jeden Fall erinnert die Fotostrecke,  (muss man aber nicht anklicken) wo die kreischenden Damen (schreib das mit Absicht und denk mir dabei an die Dame von der dämlich kommt) um den betenden Bischof herum toben, an alte Bilder wo Dämonen um die fromme Seele toben. (Das ist jetzt keine Wertung der jeweiligen Seelen, nur eine Assoziation die sich für mich ergibt).
Auf jeden Fall ist schon viel und richtiges drüber geschrieben worden, und auch wir haben uns schon früher überlegt "Was wollen die eigentlich?!?" als ich mir überlegte, auch meinen Senf dazu zugeben, fiel mir Schillers Glocke ein:
Wehe, wenn sie losgelassen
 Ich kopiere das jetzt mal hier rein und finde, wenn man die Sexualität mit dem Herdfeuer vergleicht, so ist dem Schiller da nichts, aber auch gar nicht hinzuzufügen.
Interessant in dem Zusammenhang auch der letzte, hier abgetippte Vortrag,  Bruder Eugens über Mann und Frau im Plan Gottes.

Wohtätig ist des Feuers Macht,
Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
Und was er bildet, was er schafft,
Das dankt er dieser Himmelskraft,
Doch furchtbar wird die Himmelskraft,
Wenn sie der Fessel sich entrafft,
Einhertritt auf der eignen Spur
Die freie Tochter der Natur.
Wehe, wenn sie losgelassen










Wachsend ohne Widerstand
Durch die volkbelebten Gassen
Wälzt den ungeheuren Brand!
Denn die Elemente hassen
Das Gebild der Menschenhand.
Aus der Wolke
Quillt der Segen,
Strömt der Regen,
Aus der Wolke, ohne Wahl,
Zuckt der Strahl!
Hört ihr's wimmern hoch vom Turm?
Das ist Sturm!
Rot wie Blut
Ist der Himmel,
Das ist nicht des Tages Glut!
Welch Getümmel
Straßen auf!
Dampf wallt auf!
Flackernd steigt die Feuersäule,
Durch der Straße lange Zeile
Wächst es fort mit Windeseile,
Kochend wie aus Ofens Rachen
Glühn die Lüfte, Balken krachen,
Pfosten stürzen, Fenster klirren,
Kinder jammern, Mütter irren,
Tiere wimmern
Unter Trümmern,
Alles rennet, rettet, flüchtet,
Taghell ist die Nacht gelichtet,
Durch der Hände lange Kette
Um die Wette
Fliegt der Eimer, hoch im Bogen
Sprützen Quellen, Wasserwogen.
Heulend kommt der Sturm geflogen,
Der die Flamme brausend sucht.
Prasselnd in die dürre Frucht
Fällt sie in des Speichers Räume,
In der Sparren dürre Bäume,
Und als wollte sie im Wehen
Mit sich fort der Erde Wucht
Reißen, in gewaltger Flucht,
Wächst sie in des Himmels Höhen
Riesengroß!
Hoffnungslos
Weicht der Mensch der Götterstärke,
Müßig sieht er seine Werke
Und bewundernd untergehn.

 Leergebrannt
Ist die Stätte,
Wilder Stürme rauhes Bette,
In den öden Fensterhöhlen
Wohnt das Grauen,
Und des Himmels Wolken schauen
Hoch hinein.

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