Donnerstag, 23. Mai 2013

Die Klimaerwärmung

Auf unserem Blog wurde ja schon mehrere Male auf die Lausekälte am heutigen Tag hingewiesen. Hier geht es um die möglichen Folgen der Feststellung "es ist viiiiel zu kalt" und hier hätten wir den Blick auf die Webcam am Wendelstein.
Ich möchte mal einfach daran erinnern das zu den früheren Bräuchen an Pfingsten der Almauftrieb des Viehs gehörte.
Naja Pfingsten war schon und die kalte Sophie (als Nachzüglerin der Eisheiligen war auch schon).
Aber es, ist wie Katholon feststellt, immer noch lausekalt .
Es ist auch schon mehrfach festgestellt worden, das von hoher deutscher Behörde, jeglicher Zweifel am Zusammenhang von CO2 und  der Klimaerwärmung mit einer an unselige Zeiten erinnernde Haltung, misstrauisch beäugt wird.
Zu diesem und vielem anderen finde ich passt die kurze Erzählung "der brennende Dornbusch" von Manes Sperber wundervoll.
 Ich wollte dieses Stück Literatur schon lange verlinken, es war aber nicht online aufzufinden, aber jetzt kann man hier klicken und dann auf Seite 10 und 11 herunterscrollen.
Ist ein bisschen mühsam, aber es lohnt sich. Insbesondere die Passage wo die neuen Sklaven mit brennenden Fackeln um den erloschenen kalten Dornbusch in der Kälte stehen und sagen müssen "Oh wie schön wärmt der Dornbusch!"
Man kann nur sagen "Passt"
Mir fällt gerade ein, das ich ja schon letztes Jahr im Oktober mich drüber mokiert haben, das es viel zu kalt sei. Damals erklärte mir mein Sohn noch, dass  es viel zu früh kalt würde, das sei ja gerade wegen der Klimaerwärmung.


Also mittlerweile ist es schon fast 6 Monate lang kalt, also Klimerwärmung habe ich mir immer anders vorgestellt, irgendwie mehr in Richtung Ananaszüchtungen in Grönland und so.
Manes Sperber (für die, die es interessiert) ist übrigens  keinerlei katholischer Sympathien verdächtigt. Er ist ein interessanter Mensch, der als Junge aus Galizien mit seiner chassidimschen Familie   1916 nach Wien kam., dort zum Kommunisten wurde, nach Berlin kam, dort von den Nazis interniert wurde nach Frankreich flüchten konnte und immer enttäuschter von den Parteikommunisten in der UDSSR wurde.
Jedoch hat er nie an der Grundwahrheit des Kommunismus gezweifelt, für ihn waren die Apologeten des real existierenden Sozialismus einfach Verräter.
Trotzdem oder vielleicht auch deshalb, wirft dieses kurze Stück "der brennende Dornbusch" ein Licht daruf wie, um der Ideologie willen, offensichtliche Tatsachen geleugnet werden und die Erzählung erinnert, mich zumindest, an   die Erzählung von Christus, dass wenn ein Dämon den Menschen verlässt und das Haus leerbleibt (was wohl bedeutet dass eben Christus nicht aufgetan wird) dort dann der alte Dämon zusammen mit 7 anderen einzieht und es schlimmer wird, als zuvor.

Kommentare:

  1. Daß in ein leeres Haus mehr Dämonen einziehen als zuvor finde ich eine gute Erklärung für die Frage, die ich mir auch schon gestellt habe:

    Wie kommt es eigentlich, daß die Menschheit seit mindestens 200 Jahren immer von einer Ideologie der Gleichmacherei in die nächste stolpert und es immer schlimmer wird? Mittlerweile sind wir schon da angekommen, daß es keine Frauen und Männer mehr zu geben hat. Wirklich irre!

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  2. Das liebe Dorothea frag ich mich auch schon länger.
    Es ist einerseits so, das tief und sensibel empfindende Leute wie Gertrud von LeFort in "Das Schweißtuch der Veronika" und auch R. Guardini in "das Ende der Neuzeit" dieses Phänomen des "Massenmenschen" (also das die Menschen immer gleicher werden, weiß nicht wie ich das ausdrücken soll) vorhergesehen haben.
    Andererseits ist es in unserer hochtechnisierten Welt, wo die technischen, medizinischen, psychologischen, Möglichkeiten gigantisch sind, doch eigentlich ein Gebot der Stunde, das die, die damit umgehen, hochgebildet, sehr integer und sich ihrer Verantwortung bewusst sind, das also Persönlichkeiten sind.
    Fakt ist Persönlichkeiten gibt es kaum noch, wo man hinguggt Management by Champignon!
    Man kann es nur als zunehmendes Heidentum verstehen, Christus macht ja erst dem Menschen den Menschen kund, erst im Heiligen Geist erkennen wir woher wir kommen, wohin wir gehen und ganz wichtig, was wir hier auf dieser Welt sollen (Pfingstnovene).
    Je mehr der Mensch sich nicht um Christus kümmert, desdo weniger kommt er zu sich selber.

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