Donnerstag, 19. September 2013

Der Wahlsieg der CSU in Bayern - ein übernatürliches Wunder?

Also ich geb's ja zu. Ich habe in den letzten 30 Tagen den Frauendreißiger in Maria Ramersdorf nicht nur dazu genutzt, der Gottesmutter zu danken, dass sie in den letzen 330 Jahren Europa, aber ganz besonders Bayern beschützt hat. Ich habe die Andachten, Anbetungen, Rosenkränze auch dazu genutzt, die Gottesmutter zu bitten, von Bayern auch weiterhin Unheil fernzuhalten. Dass dieses Unheil Rot-Grün heißt, hat sie wohl gewusst und diese Bitte dann auch vor ihren Sohn getragen.
Wunderbar - alles ging gut und meine Gebete wurden erhört.

Und - wer jetzt noch zweifelt, hier ist der Beweis:
Die SZ, die ja auch zu denen gehört, die dieses Wahlergebnis immer noch nicht fassen können und die seit Tagen rumheulen und immer wieder nach Erklärungen suchen, wie das - trotz ihres medialen Trommelfeuers für Herrn Ude - geschehen konnte, hat jetzt ein unerhörtes Beispiel von Wahlbeeinflussung ausgemacht, dass man tatsächlich nur noch von einer überirdischen Hilfe sprechen kann.

Da behauptet nämlich ein Herr aus Unterhaching, dass er in einem Pfarrsaal als Wahlhelfer Dienst tun musste. Und dass in diesem Pfarrsaal ein ca. 1 m hohes Kreuz hing: "Das dominante Kreuz habe die Wähler in ihrer Entscheidung beeinflusst, sagte Schmidtke zur Süddeutschen Zeitung. Weil er deshalb im Wahllokal mehrere bissige Kommentare von sich gegeben hatte, wurde Schmidtke schließlich von der Wahlleitung des Raumes verwiesen und von seinem Amt als Wahlhelfer entbunden."

Und jetzt will der Herr eine Annullierung der Wahl erreichen. Ja was hat der denn gedacht? Dass die Kreuze da nur so zum Spaß rumhängen? Ich möchte mal darauf hinweisen, welchen Ärger sich der Herr Pronold (SPD) mal eingehandelt hat, als er sich abfällig über das Kreuz äußerte. Und auch die Grünen haben bei der vorletzten Wahl nur deshalb Federn lassen müssen, weil sie die Kreuze abhängen wollten....

Naja, Schmidtke ist ja auch kein bayerischer Name. Wohl wieder so ein Preiß der denkt, er sei ein Kolonialherr und sich deshalb so aufführt.
Deshalb staun ich umso mehr, dass so ein preußischer Atheist die Kraft des Kreuzes wahrnimmt.
Wir wissen ja:
"Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung."

Aber dass das ein Atheist bemerkt, ist ein Wunder!!

Vielleicht sollte sich der Münchner Kardinal einmal darum kümmern.

8 Kommentare:

  1. Zwar ist der Wahlsieg der CSU kein Wunder, sondern höchst rational erklärbar. Aber die Dimension des Übernatürlichen wohnt ihm schon inne. Schliesslich entspricht das Wahlergebnis, wie die Bloggerin zu Recht erklärt, dem Willen Gottes.

    Ich denke wehmütig an den unvergessenen und schändlich in den Tod gehetzten CDU-MP Uwe Barschel, der die Mitmenschen gerne fragte: "Glauben Sie an Gott? Wie können Sie dann wollen, dass die SPD an die Macht kommt?"

    R.I.P.

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    1. Das ist halt der "ohne Gott und Sonnenschein"-Effekt bei den Linken ... die glauben das tatsächlich, sie könnten es alleine. Und dabei sollten sie es doch lernen, dass es eben nicht geht. Ein Blick in die rot-regierten Bundesländer genügt ....

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  2. Kirchenfreund19.09.13, 13:03

    Ja, wie man liest, hat man auch kathnet das Beiboot wieder als Quelle benutzt. Aber so einen launigen Artikel über den Preißn, haben sie dann doch nicht hingekriegt ..... Ja mei.

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    1. Pauline aus dem Schlauchboot19.09.13, 14:05

      Naja was kathnet angeht- da ist das ja leider nichts Ungewöhnliches. Wie es aussieht, bricht ihnen ein Zacken aus der Krone, wenn sie ihre Quellen wahrheitsgemäß angeben, oder einfach schreiben: gefunden bei....

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  3. Preissn da ma beißn, kruzifixnochamoi !!!

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  4. "Bayern schafft es auch allein" (Wilfried Scharnagl)!!!

    Und: gbt es ein "Zerwürfnis" zwischen dem Beiboot und kath.net?? Das wäre nicht gut, finde ich jedenfalls.

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    1. Wenn ich irgendwo was finde, was interessant ist, mache ich eine Notiz auf unserem Blog und setze einen Link. Das ist a) Kollegialität und sorgt b) dafür dass sich die Nachrichten verbreiten.
      Nee, Zerwürfnis ist zu hochgegriffen. Aber ich denke, dass es stillos und unkollegial ist, dass unsere Artikel ständig in umformulierter Form bei kathnet erscheinen und es nicht mal ein Dankeschön dafür gibt.

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  5. Nee, Zerwürfnis würde ich das nicht nennen.
    Es ist eher, die schon beim Bloggertreffen in BOnn, angesprochene Differenz, der "wendigen Schnellboote" und der großen Tanker.
    http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/05/bloggertagung-richtig-gut.html

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