Sonntag, 29. September 2013

Die neue Trendsportart: Zurückrudern


Meine Damen und Herren,
ich begrüße Sie ganz herzlich aus unserem Beiboot-Sportstudio, wo wir heute erstmals live vom internationalen Wettbewerb der neuen Trendsportart „Zurückrudern“ berichten.

Ein exklusives Teilnehmerfeld streitet heute um den Titel des tatkräftigsten Zurückruderers und wir geben Ihnen erstmal einen Überblick über die Teilnehmer:
  • Als klarer Favorit gilt wie schon immer das Team BOR aus Rom, dessen Steuermann in den letzten Monaten seine Zurückruderer kräftig gefordert hat. Die Herren stehen also gut im Training und sind nahezu unschlagbar – gerade weil sie auch die größten und beständigsten Anfeuerer  und Begleitboote haben.
Aber es haben sich weitere hochkarätige Teilnehmer für das Finale qualifiziert:
  • Da ist zunächst die Deutsche Hirtenvereinigung DBK, deren Steuermann in den letzten Tagen enorme Anstrengungen unternommen hat, um sein Reden vom Montag schon am Donnerstag ins Gegenteil zu verkehren.
  • Noch etwas schneller gelang dies dem Chef eines italienischen Nudelherstellers, der deshalb leicht im Vorteil ist.  Selten konnten wir live erleben, wie mit erheblicher Anstrengung einmal gesagtes  widerrufen  und neu ausgelegt wurde.

Doch es gibt auch weniger schnelle Teilnehmer. Aber es sind ja die Außenseiter, die so ein Rennen immer wieder spannend machen.
  • Besonders hervor sticht hier das Green-Team aus Deutschland, das noch vor wenigen Tagen glaubte, alles was es sagt und tut, würde von den Menschen mit heller Freude aufgenommen. Dass dem nicht so ist, hat sie ins Zurückruder-Teilnehmerfeld geführt. Das Team ist fast chancenlos. Es könnte aber gut sein, dass sie sich zur Zeit mit Kreide dopen.
  • Fast gar keine Chancen mehr hat ein weiteres Team aus Deutschland, das  Team EKD, das  in den letzten Wochen seine Ruder schon entsorgt hatte, sich gemütlich vom Mainstream tragen ließ und hoffte, mit der Strömung als erster ins  Ziel zu kommen. Doch der Gegenwind war wohl doch zu stark, so dass man sich neue Ruder zulegen musste und jetzt  aber im Wettbewerb etwas hinterherhinkt. Offensichtlich gingen die Ruder aber doch verloren oder mit dem Strom schwimmen ist schöner ... oder ist hier die Interpretation des Gesagten aus dem Ruder gelaufen. Auf jeden Fall steigen die Siegchancen dieses Außenseiterteams gewaltig.

Das Rennen ist im vollen Lauf. Wir melden uns wieder, sobald einer der Teilnehmer im Ziel angekommen ist. Auf jeden Fall: Es bleibt spannend.


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