Donnerstag, 5. September 2013

Fundstück: Gender - erklärt in "Leichter Sprache"

Jede Partei, die etwas auf sich hält, hat in diesem Jahr auch ein Parteiprogramm in "leichter Sprache" - und ja, es ist teilweise eine wirklich spannende Lektüre, weil die Parteien versuchen, mit wenigen Worten das Wesentliche zu erklären.
Wie schwierig es ist, jemandem, der nicht so gut Deutsch kann, Gender zu erklären, zeigt die CDU in ihrem Programm auf sehr einfache Weise:

"Was auch noch wichtig ist:
Wir schreiben hier immer nur die männliche Form.
Zum Beispiel:
  Wir schreiben nur: Lehrer.
  Und nicht: Lehrer und Lehrerinnen.
Wir meinen aber auch alle Frauen. Das machen wir,
weil man den Text so besser lesen kann."
Wenn die "Leichte Sprache" dazu führt, dass die Dinge wieder gerade gerückt werden, soll's uns recht sein.


Soviel zur CDU. Aber auch die anderen Parteien stehen da nicht nach.
Auch die Grünen haben ein Programm in "Leichter Sprache", und das obwohl sie doch immer behaupten, sie würden nur von den Hochgebildeten gewählt. Schöne Hochgebildete gibt's hier.
Selbst die FDP will Freiheit und Demokratie in "Leichter Sprache" vermitteln .... und dass die SPD eigentlich nur noch "Leichte Sprache"  braucht, zeigt uns der Auftritt der Generalsekretärin bei der letzten Bundestagsdebatte:




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