Sonntag, 22. September 2013

in memoriam Papstbesuch in Berlin am 22. 9. 2011

 Vor 2 Jahren war Papst Benedikt in Deutschland und wir erinnern uns:

Als der Heilige Vater Papst Benedikt uns  damals   besuchte, gebärdeten sich einige Leute recht schizophren.
Einerseits wurde uns  suggeriert "ist ja nur der Papst, hat eh nix zu sagen" andererseits wurden von allen Seiten alle möglichen und unmöglichen Forderungen an ihn herangetragen.
Ist ja schon ein Widerspruch in sich.
Ich meine, wenn der Papst nur der Sprecher aller Christen und das Unfehlbarkeitsdogma ein Irrtum ist, dann ist es total egal was er sagt und er kann Luther rehabilitieren solange er will, das hat den gleichen Effekt wie wenn Max Mustermann am Stammtisch seine Schwiegermutter in den Himmel lobt.

Allerdings hat Prälat Imkamp in seiner wundervollen Art klargestellt, was der Papst nicht ist.
Er ist nämlich nicht der Aushilfskellner der deutschen Apparatekatholiken und Berufsjugendlichen.
Hier nachzulesen
http://charismatismus.wordpress.com/2011/10/01/erneut-klartext-von-prala....

Ja, es war fantastisch, damals als Papst Benedikt nach Deutschland kam,  und wir werden im Laufe des Tages die entsprechenden youtube Videos hochladen, von der Rede im Bundestag hin zur Messe im Olympiastation.
Nicht so genial waren die Seltsamkeit und Merkwürdigkeiten, rund um den Papstbesuch, das berühmte Drama um die ca. 600 "Deutschland pro Papa" Karten, die plötzlich verschwunden waren und überhaupt das ganze Theater im Vorfeld. jedoch habe ich beim Durchforsten meiner Dateien folgenden Text, über kranke Hirten, gefunden, den ich damals geschrieben habe 



Geschrieben von Ester am 9. Oktober 2011 - 10:16

Dieser  Beitrag von Echo Romero hat mich bei meiner Durchsicht der Blogozöse sehr berührt.
Weil er das Dilemma schildert in dem jeder Gläubige ist.
Wir habe das Amt, des Bischofs und Priesters zu lieben, ihm zu gehorchen und es als direkt von Gott stammend zu betrachten.
Gleichzeitig könnte man manche Amtsträger gerade zur Demission auffordern und genau hier liegt das Kennzeichen des Katholischen.
Schimpfen und feststellen, das was er (der Amtsträger) gerade tut und verbrät und lehrt ist alles mögliche, nur nicht katholisch, das gehört dazu.
Und gerade das 2te Vatikanum hat die Gläubigen aufgefordert sich um die persönliche Bildung im Glauben zu bemühen und die Enzykliken sind geschrieben an die "Bischöfe, den Klerus, die gottgeweihten und gläubigen Laien"
Gleichzeitig aber wissen und glauben., das Gott so groß ist und seine Vorsehung schon gewusst hat das der Kardinal X und der Erzbischof Y menschlich katholisch gesehen eine Katastrophe ist und dringend Nachhilfe in Katechismus und Bibelkunde bräuchte, aber ER der HERR weiß und das gegenseitige Ertragen in der Wahrheit ist uns aufgetragen.
Wir dürfen feststellen das ist verkehrt und falsch, aber lieben müssen wir dabei schon.
Unser Vater Bischof hat ein geistiges Bein gebrochen, so macht man das, was man bei dem leiblichen Vater mit einem gebrochenen Bein auch macht.
Man versucht ihn dazu zu bringen, den Anweisungen des Arztes Folge zu leisten, was manchmal schwer, bis unmöglich ist, ihm so wenig Ärger wie möglich zu machen,  zu beten.
Gottseidank war vor 2 Wochen Chefarzt Visite in Deutschland!

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