Mittwoch, 9. Oktober 2013

So gesehen ....

Wer Berlin kennt, kennt auch seine Flughäfen:

Einer hat sogar besondere Berühmtheit erlangt - der nämlich, der noch gar nicht fertig ist und dessen Fertigstellung sich immer weiter nach hinten verschiebt.
Kosten sollte das ganze damals 1,7 Mrd. Euro. Noch kein Flieger hat inzwischen abgehoben - und inzwischen sind wir schon bei 5,1 Mrd. Euro angelangt. Eine unendliche Geschichte, könnte man meinen und die linke Kampf-Presse müsste doch jeden Tag "RÜCKTRITT" schreien. Das tut sie aber nicht, denn der, der das ganze Desaster mit zu verantworten hat, ist einer der Guten und der ihren. Der liebe "Wowi" nämlich, der doch bei allen sooooo beliebt ist. Das traut sich ja nicht mal der Spiegel, den zum Rücktritt aufzufordern.

Seltsam ist deswegen, dass man bei den schon bekannten Redakteuren jetzt ein lautes Geheul vernehmen kann, wenn es sich um einen Fall einer innerkirchlichen Angelegenheit handelt.
Ich gehe mal davon aus, dass die Vertreter der diversen Medien die jetzt so laut "RÜCKTRITT" in Richtung Limburg schreien, alle gar nicht in der Kirche sind. Aber trotzdem glauben sie das Recht zu haben, von Bischof Tebartz-van Elst das zu verlangen, was sie bei "WoWi" doch so großzügig übersehen.

Das verstehe wer will.

Der bekannte Bruder Paulus Terwitte hat dem Domradio ein Interview gegeben und damit ist zum Thema dann wirklich alles gesagt. Deckers & Co sollten sich jetzt mal ein Bußschweigen auferlegen.

Ich denke, wenn Herr Wensierski es schafft, Herrn Wowereit zum Rücktritt zu bewegen, dann sollte Bischof Tebartz-van Elst auch zurücktreten, anderenfalls nicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.