Montag, 25. November 2013

Christus Sieger - Christus König - Christus Herr in Ewigkeit

Als ich noch evangelisch war - und besonders während meiner Kindheit und Teenagerzeit war die letzte Woche vor dem 1. Advent immer ganz besonders schlimm.

Ganz Deutschland schien ja zu dieser Zeit evangelisch zu sein und so waren diese letzte Novemberwoche von evangelischen Feiertagen dominiert. Nach dem staatlichen Volkstrauertag folgte der "Buß und Bettag" und als letzter Tag des Kirchenjahres der "Totensonntag".
Das war für uns Kinder immer deswegen schlimm, weil das TV-Programm diesen Tagen angeglichen war, d.h. es gab nur gräßlich langweilige Filme im Fernsehen über Krieg und alte Kaiser, die zu Grabe getragen wurden usw. .... zum Heulen.

Was ist es da doch schön katholisch zu sein!

Wir feiern am letzten Tag des Kirchenjahres unseren Herrn als König und als Sieger. Wir feiern seine Macht über die ganze Welt und freuen uns, dass es Ihn gibt und dass Er für uns da ist und dass Er uns in seinem Reich aufnehmen wird.

Natürlich muss so ein besonderer Tag auch mit einer besonderen Messe gefeiert werden. Und zu einem solchen Anlass muss es dann auch Mozart sein ...

Diesmal gab es die Missa Longa KV 262, die tatsächlich besonders lange ist - aber auch besonders schön. Hier sind das Kyrie und das Gloria








Kommentare:

  1. Eigentlich ist der letzte Tag des Kirchenjahres der nächste Samstag. Die gesamte Woche ist noch die 34. Woche im Jahreskreis und gehört somit noch zum "alten" Jahr.

    Das neue Kirchenjahr beginnt Samstag mit der ersten Vesper des ersten Advents. Also gegen 1700.

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    1. Das will aber heute niemand mehr so richtig akzeptieren. Nachdem der Weihnachtsmarkt selbst auf dem Marienplatz heute eröffnet wurde, der Weihnachtsbaum in voller Pracht erstrahlt, ist das Ende des Kirchenjahres wohl mit dem Event "Glühweinparty" vorweggenommen. Lediglich in den Kirchen wird der Advent erst am kommenden Samstag um 17:00 Uhr beginnen: In St. Peter mit der Adventsnovene bis zu Maria Immaculata, im Dom mit einer feierlichen Lichterandacht vor der Vorabendmesse.
      Es ist noch nicht so lange her, da wurden auch die Weihnachtsmärkte erst am ersten Adventssamstag um 17:00 Uhr eröffnet. Aber diese Tradition hat man wohl dem Geschäft geopfert. Leider.

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  2. Weihnachtsmärkte haben aber nichts mit der Kirche zu tun. Von mir aus können die ab einem eiskalten 1. November Glühwein verkaufen..... :-)

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    1. Zumindest bemüht man sich bei uns noch darum. So ist zum Beispiel auf dem Marienplatz auch eine Krippe aufgebaut, an der dann nach der Festmesse zu Maria Immaculata der Rosenkranz gebetet wird. Aber man muss danach nicht zwangsläufig einen Glühwein trinken ....

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